Station 28: Warbsen Burgberg

1. Zuordnung

2007 Bundesland Niedersachsen (NI), Landkreis Holzminden (HOL), Samtgemeinde Bevern, Gemeinde Golmbach-Warbsen

1833–1849 Herzogtum Braunschweig, Amt Holzminden, Gemeinde Warbsen

1835 Herzogtum Braunschweig, Kreis Holzminden, Ortsbereich Warbsen, Stationsstelle Burgberg (Herbarth 1978: 46/47)

2. Vormals

Boorberg bei Lobach (Drogge 1983: 67, 70).  Der Burgberg hat seinen Namen nach der Burg der Grafen von Everstein östlich der späteren Telegraphenstation gelegen.  Das Grafengeschlecht von Everstein starb im Jahre 1413 aus (HD).

3. Anfahrt, Wanderwege, Koordinaten und Karte

Anfahrt, Wanderweg: mit dem PKW über die B 64 bis zum Burgbergparkplatz auf der Kuppe des Berges zwischen Lobach und Negenborn, gut ausgeschilderter Wanderweg ca. 30 Minuten (HD).

Weitere Wanderwege unterschiedlicher Qualität führen von den umliegenden Orten zur Station Nr. 28 auf dem Burgberg (siehe Karte 6.28.9).  Vom ADFC empfohlene Radwege führen am Burgberg vorbei; der bekannteste ist der Weserradweg (MM).

Koordinaten: 51°52'37" N,  09°31'21" O

Höhe: 356 m


Größere Kartenansicht

Die Station liegt 280 m südwestlich von der Position in
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stationen_des_preußischen_optischen_Telegrafen

4. Station

4.1 Grundstück, Gebäude und Baumeister

Grundstück:: Die Bereitstellung wird vom braunschweigischen Staatsministerium unterstützt.  Holz- und Materiallieferungen erfolgen zum Inlandpreis, sonst ist für Ausländer der doppelte Preis üblich (Arlt 2007c: 17).

Gebäude: 4-geschossiger, 14 m hoher Turm mit angebautem Wohnhaus (10,25 m breit, knapp 7,90 m lang) aus Kalkstein [Muschelkalk: ~243–235 Mill. Jahre] für 2 Familien: wahrscheinlich mit 4 Stuben, 2 Kammern, 2 Küchen und 2 Kellern; Dach gedeckt und Seitenwände behängt mit „Sollinger Platten“ [Buntsandstein, Solling-Folge: ~245 Mill. Jahre (Deutsche Stratigraphische Kommission 2002, www.stratigraphie.de)], dem vorherrschenden Baustoff der Region im 19. Jahrhundert (Drogge 1961; 1983: 68–71).

Baumeister:Amtszimmermeister Schnelle aus Stadtoldendorf; wahrscheinlich im Auftrag von Ingenieur Wittich, Garnisonsbaudirektor in Münster (http://hahausen-harz.com/telegrafenlinie.htm)

Kosten: 3165 Thaler und 12 Gute Groschen; darunter 650 Thaler für die „Fernschreibmaschine“ mit Zubehör (Fernrohre usw.) (Drogge 1961; 1983: 68–71).

Betriebszeit: 1833 bis 1849

Distanz zur Station 27: 8,75 km, zur Station 29: 13,5 km

4.2 Personal, Betrieb, Ereignisse, Anekdoten und Verkauf

Personal: Der Obertelegrafist Carl Johann Fabé kam aus Berlin, seine Ehefrau stammte aus Stettin, sie gebar drei Kinder.  Der Untertelegrafist Carl Friedrich Lemme stammte aus Rathenow, seine Frau stammt aus Greifswald, sie hatten vier Kinder (Werner, 1960).

Betrieb: Auf Grund von Verhandlungen des Königl. Preuß. Tel.-Inspectors von Seeehausen im Jahre 1833 erhält die Besatzung der Telegraphen-Station Brennholz zu denselben Konditionen wie Inländer (Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 50 Neu 5 Nr. 6710; S. Heise 09/2008)

Ereignisse / Anekdoten: „Als Paten der in der Station geborenen Kinder wurden anfänglich in erster Linie die Telegraphistenfamilien der Nachbarstationen oder Verwandte ausgewählt.  Das mag daran liegen, dass sie offenbar mit den Einheimischen im Allgemeinen keinen richtigen Kontakt bekamen.  Zumindest die unteren Verwaltungsbehörden betrachteten diese preußischen Untertanen als „Ausländer“ und versuchten immer wieder … ihnen Schwierigkeiten in den Weg zu legen oder sie gegenüber den Einheimischen zu benachteiligen.  Vom Herzoglich Braunschweigisch-Lüneburgischen Staatsministerium wurden jedoch alle Einwände gegen die Gleichstellung mit den Einheimischen abgelehnt und die Kreisdirektionen entsprechend angewiesen“ (Drogge 1983: 6).

Verkauf: Der Verkauf von Grund und Boden nebst „allem, was in demselben erd-, wand-, band-, niet- und nagelfest ist“ erfolgte 1850 für 184 Reichsthaler, 12 Gute Groschen und 8 Pfennig an Oberförster von Schwartzkoppen zu Stadtoldendorf von der Herzoglich-Braunschweigischen Cammer-Direction der Forsten und Jagden (Sander 1989).

4.3 Eigentümer, Nutzungen, Abbruch, Jubiläum und Beschilderung

Text auf einer Ansichtskarte 1942 (Feldpost) (Archiv Zabel)

Eigentümer: seit 1850 die Forst, derzeit Landesforstverwaltung Niedersachsen (HD).

Nutzung I: Die Wohnungen wurden von Forstschutz-Beamten genutzt (Werner, 1960):

  • 1850 – 1861 Forstgehilfe Carl Buhle (*1816 in Braunschweig) und Frau; Mitbewohner war die Familie des Leinewebers Blume.
  • 1861 – 1891 Unterförster Perl (*1823 in Ammensen) und Frau
  • 1891 – 1894 Forstwart Heinrich Lönneker sen. aus Warbsen
  • 1894 – 1898 Waldarbeiter Heinrich Lönneker jun. aus Warbsen
  • 1898 – ???? Waldarbeiter Carl Brandt aus Holenberg
  • ???? – 1920 Waldarbeiter August Schünemann aus Negenborn
  • 1920 – 1932 Waldarbeiter Wilhelm Streicher aus Warbsen
  • 1932 – 1938 Waldarbeiter Otto Gehrmann aus Schorborn
  • 1938 – ???? Waldarbeiter Heinrich Schmidt
  • 1939 – 1941 Waldarbeiter Heinrich Grimme (im 2. Weltkrieg gefallen)
  • 1941 – 1946 Pächter Postinspektor C. Werner aus Leipzig, geborener Warbsener
  • 1946 – 1949 Pächter Ingenieur Otto Kühnle aus Schwaben; Mitbewohner war Jassen aus Schleswig
  • 1949 – 1961 Privatforstwart a. D. Herbert Matterne, Vertriebener aus Schlesien.

Das Burgberghaus war Ziel unvergesslicher Schul- und Himmelfahrtsausflüge.  Die Familie des dort zuletzt wohnenden Försters Matterne hat nach dem 2. Weltkrieg Getränke ausgeschenkt und das ehemalige Dienstzimmer der Telegraphisten im Turm gelegentlich an Ruhe suchende Urlauber vermietet.

Abbruch trotz Unterschutzstellung: Im Jahr 1961 stellte der Landeskonservator Niedersachsen die Station als „technisches Kulturdenkmal“ unter Denkmalsschutz.  Trotzdem wurde das Wohnhaus im Spätsommer 1964 abgerissen (Drogge 1983).

Nutzung II: 1968 wurde die Station filmgerecht herausgeputzt und im Auftrag der Bundespost ein Streifen gedreht (Täglicher Anzeiger Holzminden, 28.08.68: 13).  Seitdem ist am Turm so gut wie nicht passiert.

Sonderbriefmarke, Postkarte, Ausstellung und Modell: Im Jahr 1983 erschien bei der Deutschen Bundespost in Berlin eine Sonderbriefmarke zum 150-jährigen Jubiläum der optischen Telegraphie in Preußen, dazu gab es einen Ortswerbestempel BEVERN mit der Inschrift „Optisch –mechanische Telegraphie“, beide entworfen von R. Zabel (Täglicher Anzeiger, 06.01.1983).  Ebenso wurde eine originelle Postkarte, die R. Zabel entworfen hat, herausgegeben und eine Ausstellung in Schloss Bevern durchgeführt.  Ein maßstabsgetreues Modell der Station 28 hat die Öffentlichkeit schon damals auf dieses besondere Denkmal aufmerksam gemacht.

Nutzung III: Der Turm ist, um Unterschied zu allen anderen Türmen der Linie, nahezu original erhalten!  Derzeit ist er nicht begehbar.

Der Turm ist das älteste originale Baudenkmal der Nachrichtentechnik in Niedersachsen (R. Zabel).  Im Volksmund wird er „de Telegroaf“ genannt.

Für sein Restaurierung sowie einen Anbau an ihn setzt sich die Interessengemeinschaft Optische Telegraphie im Landkreis Holzminden (IG) ein.  Ihre Bemühungen in den Jahren 2007 und 2008 waren leider nicht erfolgreich.  Die IG und ihre zahlreichen Sympathisanten entlang der Telegrafenlinie hoffen jedoch, dass ein späterere nochmaliger Anlauf mit einem modifizierten Konzept die von vielen Seiten notwendige Unterstützung findet.

Beschilderung: Informationstafel am Burgbergparkplatz an der B64 (installiert vom Forstamt); standardisierter Wegweiser und standardisierte Informationstafel am Burgbergparkplatz an der B64 (installiert von der IG Optische Telegraphie im Landkreis Holzminden); Informationstafel am Stationsturm (geschaffen vom Heimat- und Kulturverein Bevern)

5. Umgebung

5.1 Geographie

Der Burgberg und die ihn umgebende kleinteilige Landschaft trennen den Solling im Süden vom kleineren Vogler im Norden.  Diese Gebiete einschließlich des Holzbergs mit der Station Nr. 27 zählen zum Weserbergland.  Der Burgberg selbst hat mehrere Kuppen, so den Großen Everstein (345 m NN), den Kleinen Everstein (305 m NN) und den Friedberg (308 m NN) auf seiner zentralen Erhebung steht der Turm der Station in einer Höhe von 356 m (MM).
Das Weserbergland hat eine bewegte Morphologie.  Im Bereich der Telegrafenlinie erreicht es Höhen von über 400 m, während die Weser selbst hier nur weniger als 100 m über NN fließt.

Höhenprofil

5.2 Geologie

Der Burgberg ist ein nahezu West – Ost verlaufender Kalkstein-Rücken mit drei nördlichen Ausläufern, die dem Bergzug eine unregelmäßige Form verleihen. Die vielfach zu Tage tretenden Kalkmergel- und Kalksteine gehören dem insgesamt ca. 120 m mächtigen Unteren Muschelkalk (ca. 240 Millionen Jahre) an.  Zumeist eine Steilstufe bildend umgibt er zwischen Stadtoldendorf im Norden, Höxter – Grebenstein im Westen und Dassel – Hardegsen – Scheden im Osten den Buntsandstein des Solling-Gewölbes (ca. 245 Millionen Jahre) wie ein barocker Bilderrahmen.  Innerhalb dieses Rahmens stellt der Muschelkalk-Rücken des Burgberges einen isolierten Zeugenberg dar, dessen Kammbereich aus den relativ verwitterungsbeständigen Härtlingsgesteinen der Terebratelbänke im höheren Teil des Unteren Muschelkalks gebildet wird (J. Lepper).

Quellen und weiterführende Literatur:
Lepper, J. & Mengeling, H. (1990): Geologische Wanderkarte Mittleres Weserbergland mit Naturpark Solling‑Vogler 1:100 000. Neuhaus ‑ Hannover.
Lepper, J. (1991): Beiheft zur Geologischen Wanderkarte Mittleres Weserbergland mit Naturpark Solling‑Vogler 1:100 000. ‑ Beih. Ber. naturhist. Ges. Hannover, 10: 51 S., 32 Abb., 2 Tab.; Hannover.

 

5.3 Orchideen, Geschichte, Kultur, Bildung, Sehenswürdigkeiten und Tourismus

H. Drope (schriftl. Mitt. 10/07)

Frauenschuh

Zu dem 1963 gegründeten, 530 km2 umfassenden Naturpark Solling-Vogler gehören Solling, Burgberg und Vogler sowie die Gemeinden Warbsen und Golmbach; Holzminden und Bevern liegen am westlichen Rand des Naturparks.  Diese Erholungslandschaft wurde 1966 unter Landschaftsschutz gestellt.  In der reizvollen Umgebung um den Burgberg herum wechseln Äcker, Wiesen, alte Obstbaumbestände, Feldgehölze und bewaldete Kalkkuppen (Niedersächsisches Landesverwaltungsamt–Landesvermessung 1995) (MM).

Der Muschelkalk bietet ideale Bedingungen für bis zu 16 Orchideenarten.  Im Abstand von nur 300 m zum Telegraphen liegt die größte Frauenschuhfläche Norddeutschlands; in der Zeit um Pfingsten finden Führungen statt (HD).

Deutschlands beliebtester Radweg, der Weser-Radweg, lockt auf der Strecke von Hannoversch-Münden am Zusammenfluss von Weser und Fulda auf etwa 500 km Länge alljährlich bis zu 200.000 Radwanderer an (www.weser-radweg.de).  Zwischen Holzminden und Polle kann in Forst gehalten und ein ca. 4 km langer Fußmarsch (eine Strecke) bis zur Station Nr. 28 eingeschoben werden.

Weserrenaissance: Baustil für Architektur und Möbel (etwa 1530–1670), der wesentliche Elemente der italienischen und westeuropäischen Renaissance vereint.  Der Begriff wurde 1912 von Richard Klapheck als Abgrenzung zu benachbarten Regionen geprägt.  Wesentliche architektonische Merkmale der Weserrenaissance sind kunstvoll verzierte „welsche Giebel“, Standerker (Utluchten), zweigeteilte Fenster und als Verzierungen sogenannte „Bossenquader“ aus Sandstein.  Dieser Baustil ist auch im Landkreis Holzminden, an Schlössern, Kirchen sowie Häusern vermögender Bürger, zu bewundern (HD nach Wikipedia)

Schloss Bevern: größter Vierflügelbau der Weserrenaissance, errichtet 1603–1612 durch Statius von Münchhausen, einem Vorfahren des „Lügenbarons“ Hieronymus von Münchhausen.  1667–1773 Stammschloss der Herzöge von Braunschweig-Bevern; heute Kulturzentrum des Landkreises Holzminden mit regelmäßigen Konzerten und Ausstellungen; Museum und Restaurant.  Etwa 3 km vom Telegraphen entfernt (www.bevern.de).

Die Sandsteine des zweigeschossigen Schlosses bestehen aus grauen und rötlichen Quadern und Platten des Bausandsteins der Solling-Folge [Formation] (Mittlerer Buntsandstein) (Lepper 2007), die ca. 245 Millionen Jahre alt sind (www.stratigraphie.de/trias).

Burg Polle: von Holzminden auf der B83 12,3 km die Weser abwärts; vom Telegraphen auf dem Burgberg erreicht man Polle bei Nutzung einer malerischen Weserfähre nach 8 km.  Wie Schloss Fürstenberg auf einem Felsen unmittelbar an der Weser errichtet; war Sitz der mächtigen Grafen von Everstein, die auch Burgen auf dem Burgberg bei Bevern und in Holzminden besaßen.  Die Burg Polle wurde während des Dreißigjährigen Krieges mehrfach zerstört, ist aber noch heute als eindrucksvolle Ruine zu besichtigen.

Bodenwerder, die Weser weiter abwärts, ist die Heimat des unvergleichlichen Fabulierers („Lügenbarons“) Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720–1797) (www.muenchhausenland.de).

Noch weiter die Weser abwärts bietet die Rattenfängerstadt Hameln eine wunderschöne historische Altstadt mit herrlichen Weserrenaissancebauten (www.hameln.de).

Zisterzienser-Kloster Amelungsborn: siehe Station 27

Die Kreisstadt Holzminden ist „Stadt der Düfte und Aromen“.  Das hier ansässige Weltunternehmen symrise stellt künstliche Geruchs- und Geschmacksstoffe her.  Ein Rundgang durch die Innenstadt wird durch so genannte Duftstelen markiert; einer entströmt der Holzminden-Duft "Ouvertüre".  Wilhelm Haarmann hat hier die erste künstliche Vanille, das Vanillin erfunden.
Darüber hinaus bietet Holzminden Fachwerkhäuser, Kirchen – u.a. die Lutherkirche, 12 Brunnen, das Stadtmuseum sowie das Puppen- und Spielzeugmuseum.  Zu Pfingsten findet ein „Internationales Straßentheaterfestival“ statt (www.holzminden.de).  Die Stadt liegt an der „Deutschen Fachwerkstraße“, der „Deutschen Märchenstraße“ und der „Straße der Weserrenaissance“.

Kloster (und Schloss) Corvey (Weltkulturerbe): von Bevern 16 km; von Holzminden 7,4 km die Weser aufwärts.  Das Kloster wurde im Jahr 822 von Kaiser Ludwig dem Frommen gegründet; bedeutendstes Westwerk Norddeutschlands, das auch das älteste erhaltene Baudenkmal dieser Region ist.; von Corvey aus wurde Skandinavien christianisiert (www.schloss-corvey.de).
Schloss Fürstenberg: von Holzminden auf der L550 12,1 km die Weser aufwärts; auf einer Klippe oberhalb der Weser; seit 1350 eine Burg der Welfenherzöge.  1545 von hessischen Truppen zerstört, baute Herzog Julius von Braunschweig Ende des 16. Jh. die mittelalterliche Anlage im Stile der Weserrenaissance zu einem Jagdschloss um (www.gemeinde-fuerstenberg.de).

Im Jahr 1747 wurde unter Herzog Carl I. die nach Meißen älteste deutsche Porzellanmanufaktur angegliedert.  Fürstenberger Porzellan mit dem berühmten blauen „F“ wird dort bis heute, weitgehend noch in Handarbeit, hergestellt.  Im Schloss befindet sich Norddeutschlands einziges Porzellan-Museum: mit historischen und aktuellen Sammlungen aus drei Jahrhunderten.  Ganzjährig attraktive Veranstaltungen (Tel. 052 71–40 10), www.fuerstenberg.de

Die Barockstadt Bad Karlshafen am Südrand des Solling ist eine "Stadt der heißen Quellen" an der Mündung der Diemel in die Weser (www.bad-karlshafen.de).

5.4 Gewerbe und Produkte

Baugewerkschule

In Holzminden ist der viertgrößte Aromen- und Dufthersteller der Welt zu Hause.  Die Symrise AG hat einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und beschäftigt 4900 Mitarbeiter, davon 2350 in Deutschland (www.symrise.de).  Sie beliefert so bekannte Marken wie Coca-Cola, Pepsi, Dior, Guerlain, Danone, Henkel, Procter & Gamble und Unilever (Mobil 02/08).  Holzminden ist auch Hauptstandort von Stiebel-Eltron (www.Stiebel-Eltron.de) und einer bedeutenden Glashütte (www.bsnglaspack.com). Holzminden ist eine Stadt der Schulen: die heutige Fachhochschule Hildesheim-Holzminden für Architektur ist aus der ältesten deutschen Baugewerkschule hervorgegangen.  Die Stiftung „Landschulheim am Solling“ führt als Internatsschule viele auswärtige Schüler zum Abitur.

5.5 Gaststätten und Hotels

Bevern:
Gasthof Goldener Hirsch, Tel. 055 31–84 16
Gasthaus Hesse, Tel. 055 31–83 64 gasthaus-hesse@t-online-de
Schloss-Restaurant, Tel. 055 31–1 21 67 66 elizabeth-tischer@t-online.de
Kaffeestube am Beverbach, Tel. 055 31–8 08 38
Hotel Unger, Tel. 055 31–83 65
Lütgenade:
Gasthaus Reimer, Tel. 055 32–82 55, www.gasthaus-reimer.de
Golmbach:
Landgasthaus „Zum Rosengarten“, Tel. 055 32–84 03
Zur Hünenburg, Tel. 055 32–83 70
Ofenhaus-Cafe, Gangolfstr. 6a,  Sa–So ab 14.30,  Tel. 055 32–98 32 55
Holzminden:
Hotel Buntrock, Tel. 055 31–93 73 www.hotel-buntrock.de
Hotel Rosenhof, Tel. 055 31–99 69 00 www.hotel-rosenhof-holzminden.de
Hotel Hellers Krug, Tel. 055 31–20 01
Hotel Schleifmühle, Tel. 055 31–50 98 www.hotel-schleifmuehle.de

6. Kontakte

6.1 IG Optische Telegraphie im Landkreis Holzminden: Hartwig Drope (Sprecher), Bahnhofstr. 29, 37603 Holzminden,  Tel. 055 31–74 59, h.drope@web.de

6.2 IG Optische Telegraphie im Landkreis Holzminden: Reinhold Zabel, Sachsenring 12, 37603 Holzminden,  Tel. 055 31 – 61 1 61, reinholds.telegraf28@gmx.de

6.3 IG Optische Telegraphie im Landkreis Holzminden: Arnold Stormanns, Bahnhofstr. 26a, 37603 Holzminden,  Tel. 055 31 – 12 00 36,

6.4 Heimat- und Geschichtsverein für den Landkreis Holzminden e.V., Marlies Grebe, Schloss Bevern, 37639 Bevern, Tel. 055 31 – 23 69, Grebe.hol@t-online.de

6.5 Tourismusverband SG Bevern, Heimatmuseum im Schloss Bevern, Gudrun Grubert, Schloss 1, 37639 Bevern, Tourismus-bevern@t-online.de

6.6 Landkreis Holzminden, Amt für Wirtschaftsförderung (Frau Schürzeberg), Bürgermeister-Schrader-Str. 24,  Tel. 055 31 – 70 72 78

7. Information

7.1 Internet

www.bevern.de
www.holzminden.de
www.holzminden.de/tourismus.html

7.2 Schriften, Karten & Postkarte

Postkarte

*Drogge, H. (1983): 150 Jahre Telegrafie im Kreis Holzminden. – Jahrbuch Landkreis Holzminden, 1: 63–74; Holzminden (Heimat- und Geschichtsverein Holzminden e.V.). [„Der Arbeit liegen Akten des Niedersächsischen Staatsarchivs Wolfenbüttel und Unterlagen verschiedener Behörden sowie Privatunterlagen zugrunde.“]

Lepper, J. (2007): Die Bau- und Ornamentgesteine vom Weserrenaissance-Schloß Bevern. – Jahrbuch für den Landkreis Holzminden, 25: 101–114; Holzminden.

Niedersächsisches Landesverwaltungsamt–Landesvermessung (Hrsg.) (1995): Naturpark Solling-Vogler. Topographische Karte 1 : 50 000 mit Wanderwegen. – Hannover (Niedersächsiches Landesverwaltungsamt).  ISBN 3-89435-618-9

* Prigge, L. (Hrsg.) (1977): Chronik von Polle. – 80 S., zahlreiche Abb. und Federzeichnungen; Polle (Cramers Kunstanstalt).

*Täglicher Anzeiger Holzminden (2007): Auf ganzer Linie Aktivitäten. Interessengemeinschaft stößt auf offene Ohren. Besuch aus Potsdam. – Täglicher Anzeiger Holzminden, 08.12.2007.

8. Öffnungszeiten

Keine; der Telegraphenturm kann z. Zt. nicht geöffnet werden.  Informationen über Reinhold Zabel, Sachsenring 12, 37603 Holzminden, Tel. 055 31 – 61 1 61, reinholds.telegraf28@gmx.de

9. Zur Station Nr. 29

Luftlinie: 13,5 km (PS)

Telegraphenradweg: ? km (Autor ?)

Telegraphenstraße: ? km und ? m Fußweg (Autor ?)