Zur Umgebung der Station Nr. 4 und zur Station Nr. 5
Gaststätte, Imbiss etc. |
Angebot |
Öffnungszeiten, Preis |
Adresse |
Entfernung vom Parktor |
Mensa |
~ 5 einfache Gerichte werktäglich |
8.00 – 11.00 |
Telegrafenberg Haus H |
150 m |
Potsdamer Grillhaus |
Döner Schnitzel |
täglich, sehr preiswert |
H.-Mann-Allee |
1 000 m |
Schnellrestaurants Imbisse |
regional, europäisch, asiatisch |
täglich |
Hauptbahnhof |
1 200 m |
Hotel Mercure |
regional, europäisch |
täglich |
Lange Brücke |
1 500 m |
Havelterrassen |
regional, europäisch |
täglich |
Lange Brücke (am Mercure) |
1 500 m |
Café im Filmmuseum |
regional, europäisch |
täglich |
Breite Str. / F.-Ebert-Str. |
1 600 m |
5.1 Gewerbe und Produkte
Von den Unternehmen und Produkten können hier nur sehr wenige erwähnt werden. So der Bau von Lokomotiven bei Orenstein & Koppel. Die Produktion beginnt 1899 in Neuendorf, das ab 1907 zu Nowawes, ab 1938 zu Babelsberg und ab 1939 zu Potsdam gehört. Der Bau wird im selben Werk von 1948 bis 1976 im "LOWA Lokomotivbau Karl Marx, Babelsberg" fortgesetzt (www.werkbahn.de). Danach werden bei „Karl-Marx“ die Autodrehkranen für die DDR produziert. Vor der Abwicklung 1990–199? hat dieser größte Produktionsbetrieb der Stadt 3000 Beschäftigte.
Eher eine Randglosse ist die Herstellung von Ohropax: „Hast Du Ohropax im Ohr, kommt Dir Lärm wie Stille vor“. 1907 erfunden wird es von 1924 bis 1958 in Potsdam produziert. Heute sitzt das Unternehmen in Wehrheim und verkauft 30 Millionen Wachskugeln pro Jahr (Haase 2007).
Bier hat in Potsdam Tradition, denn nicht zuletzt die Soldaten der Garnison trinken es gern und oft. Am Fuße des Brauhausberges, der dem Telegrafenberg direkt vorgelagert ist, in der Leipziger Straße, wartet das Alte Brauhaus auf seine Rekonstruktion. Geht oder fährt man auf den Telegrafenberg, liegt am Beginn der Albert-Einstein-Straße ein backsteinernes Brauereigebäude, in dem zu DDR-Zeiten u. a. „Rex“ und „Pilsator“ gebraut werden (Mitarbeiter des Zentralinstituts für Physik der Erde und viele andere leisteten dort „Sozialistische Hilfe“). Die moderne Brauerei aus den 1980er Jahren im Stadtteil Drewitz wird nach der Wende von „Kindl“ übernommen; produziert wird jetzt nur noch in Berlin.
Heute gibt es wieder drei kleine Brauereien: in der „Braumanufaktur Forsthaus Templin“ wird u. a. die „Potsdamer Stange“, im „Krongut Bornstedt“ der „Büffel“ und im „Meierei-Brauhaus“ am Neuen Garten“ u. a. „Meierei-Hell“ gebraut.
Während in Potsdam Industrie und Gewerbebetriebe allzeit eine eher bescheidene Rolle spielen, haben Militär und Verwaltung eine herausragende Bedeutung. So kommt es in den Jahren nach der Wende zwar zu schmerzhaften Schließungen von Produktionsbetrieben, doch haben sie nicht die verheerende Wirkung wie in vielen industriell geprägten Orten Ostdeutschlands. Die großartige Landschaft, die Architekturschätze mit allein über 500 Baudenkmalen, die Nähe zu Berlin, umfangreiche Bundesmittel für die Forschungseinrichtungen, viele kompetente Einwohner sowie außergewöhnliches finanzielles Engagement von vermögenden Neupotsdamern und auswärtigen Gönnern verhelfen der Stadt sogar zu dem Prädikat „heimliche Hauptstadt Deutschlands“ (siehe 5.6.). Potsdam geht es außergewöhnlich gut als Stadt der Wissenschaften, Bildung, Schlösser und Gärten, Medien und Dienstleistungen.
5.2 Geographie und Geologie
5.3 Zur Geschichte der Teltower Vorstadt
5.4 Zur Geschichte der Stadt Potsdam
5.5 Rundweg 1 „Barock bis Modern“
5.6 Rundweg 2 "Welterbe"
MM
5.7 Von der Station 4 Potsdam zur Station 5 Glindow
MM

- Von der Station 4 Potsdam zur Station 5 Glindow (Routenvorschlag: MM, Graphik: AH, © GeoBasis-DE/LBG 20_, GB – D 23/10, Datengrundlage: DTK 50 (2002), Dank an die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (www.geobasis-bb.de) für die freundliche Unterstützung.(Hohe Auflösung)
Per Auto
sind es von der Station 4 Telegrafenberg Potsdam zur Station 5 Fuchsberg Glindow ~17,5 km in ca. ½ Stunde auf der B1: Leipziger Dreieck – Breite Straße – Zeppelinstraße – Geltow – Werder – Glindow.
In Glindow 400 m nach dem Opel-Autohaus (Schachtschneider) von der B1 links abbiegen zwischen Gasthaus & Pension „Zum Grünen Baum“ und „Kunst & Krempel“, nach 50 m Schild „Glindower Gartenstraße“: geradeaus bis Schild „gesperrt für Fahrzeuge aller Art“; zu Fuß bergauf ca. 300 m, auf dem „Panoramaweg Werder“ (halbrechts) 200 m, z. T. steil, großartiger Rundblick vom Fuchsberg, u. a. Richtung Werder und Potsdam mit dem Telegrafenberg.
Zu Fuß (Tagestour) oder per Rad (2–4 Stunden)
ist der Weg noch weit schöner:
