Station 6: Schenkenberg Telegraphenberg

0. Termine 2017

Februar
Sonntag, 19.02.2017, 14 Uhr Wanderung auf dem Telegraphenwanderweg mit dem Sportverein Schenkenberg

April
Sonnabend, 01.04.2017
, 16 Uhr Führung für den Verein Optische Telegraphie in Preußen; danach Gemütliches Beisammensein im Sportheim Schenkenberg
Sonntag, den 30.04.2017, 14–18 Uhr kleines Kinderprogramm mit Kindertelegraph

Mai
Donnerstag, 18.05.2017, 15 Uhr Führung für die Volkssolidarität Lehnin
Sonntag, 28.05.2017, 14–18 Uhr Fahrradtour: Sehenswürdigkeiten „Drumherum“

Juli
Sonntag, 02.07.2017, 14–18 Uhr Führung
Sonntag, 16.07.2017, Oldtimertreffen Schenkenberg: Stand und fakultative Führung

September
Sonntag, 10.09.2017, 11–18 Uhr Telegraphenfest am "Tag des offenen Denkmals"

Oktober
Sonntag, 15.10.2017
, 11–17 Uhr Fahrradtour zum Turmfest in Götzer Berge

Noch unterminiert:
(1) Besuch des Bundestags (Angebot von Frank-Walter Steinmeier am 5.11.2016)
(2) Exkursion zur Station 4 Potsdam mit Führungen im Wissenschaftspark Albert Einstein sowie Alter und Neuer Markt Potsdam
(3) Ostern oder Kindertag: Programm mit dem Kindergarten Schenkenberg
(4) Juni 2017: Einweihung der Graffiti-Gestaltung der Jugend an der Station

Auf Anmeldung:
(5)
Klassen- und Gruppenführungen an der Station

1. Zuordnung

2007 Land Brandenburg (BB), Kreis Potsdam-Mittelmark (PM), amtsfreie Gemeinde Groß-Kreutz seit 2003, Ortsteil Schenkenberg (http://de.wikipedia.org/wiki/Schenkenberg_%28Gro%C3%9F_Kreutz%29)

1835 Königreich Preußen, Kreis Zauch-Belzig (Kabinettsorder F.-Wilhelm II. 1816), Ortsbereich Jeserich, Stationsstelle Schenkenberg (Herbarth 1978: 46/47)

2. Vormals

„Telegraph“ (Preußisches Urmesstischblatt 1839), „Telegraphenberg“ (ältere Karten: Info N. Hermsdorf), „Auf dem Schenkenberg bei Jeserich“ (Herbarth 1978: 64), Fliederberg (umgangssprachlich)

3. Anfahrt, Lage, Fundamentreste, Koordinaten, Höhe und Karte

Anfahrt: Per Auto in Jeserig von der B1 nach Süden die Schenkenberger Straße hinauf.

Lage: Die Station 6 befand sich auf dem Top des Schenkenbergs auf dem Grundstück der evangelischen Kirche an der Einmündung der Kastanienallee in die Kirschenallee im spitzen Winkel zwischen Kirschenallee und Fliederweg (K. Arlt).  Das verwilderte Grundstück auf dem „Fliederberg“ ist heute vorwiegend mit Robinien und randlich mit Flieder bestanden.  Seine Grenzen sind durch Reste eines Zauns noch zu erkennen.

Am ehesten ist der Stationsort zu finden von der 1930 eingeweihten und 2006 wieder geschlossenen Schule: die Station stand ≈ 50 m östlich von ihr.

Fundamentreste am Ort der Station fanden W. Groch und Akteure am 27.08.2015 bei Schachtarbeiten (nach den Koordinaten im TB III: Seite 13; Wolfgang Groch, schriftl. Mitt. 27.08.2015)!

Koordinaten: 52°23'30,5" N,  12°42'36,8" O (TB III: Seite 13)
nach Preußischem Urmesstischblatt und überzeugenden Indizien im Gelände

Höhe: 56 m

Höhenprofil der Stationen: Ausschnitt aus dem Telegraphenbuch III: Abb. 5 (© MENNING et al. 2012)

Höhenprofil der Stationen: Ausschnitt aus dem Telegraphenbuch III: Abb. 5
Druckfähige Auflösung (2000x816), 822 KB

4. Station

4.1 Grundstück, Gebäude, Baumeister und Betriebszeit

Das Grundstück wurde vom Eigentümer, Oberleutnant von Rochow, unentgeltlich zur Verfügung gestellt (Herbarth 1978: 64).

Gebäude: Zur Form des Gebäudes gibt es zwei Versionen:

  1. Häuschen nach englischem Vorbild mit Beobachter- und Wohnzimmer (4,4 x 5 m) und Kammer (2,2 x 5 m), 2,8 m hoch, die Fenster durch Läden zu verschließen, hölzerner Anbau – vermutlich Stall und Abtritt; Garten.  Über dem Beobachtungszimmer auf dem Dach eine umgitterte Plattform.  Die Station ist zum Übernachten geeignet (Arlt 2007: 14).

  2. Stationsturm vom Typ 2 (Herbarth 1978: S. 168: Stationen 5, 6, 9, 18, 45, 60)

Der Turm wurde wegen des Flimmerns der Luft [auf dem flachwelligen Glindower Plateau] noch vor 1835 nachträglich um ein Stockwerk erhöht (Herbarth 1978: 64).


Baumeister
: Major von Hessenthal, Commandeur, und Premier-Leutnant Buchard von der Garde-Pionier-Abteilung (Herbarth 1978: 63)

Betriebszeit: 1832 bis 1849

4.2 Personal, Ereignisse, Anekdoten und Verkauf

Personal: (in DROPE, schriftl. Mitt. 16.02.2010):
A. Schwarz nach Kirchenbüchern
- Carl Koeppen, Telegraphist 1833
- Albert Voss, Obertelegraphist 1835
A. Schwarz nach Kirchenbuch Lehnin 1849
- Gottgetreu, Obertelegraphist 1849 (auch genannt in Magdeburg 1854)
- Becker, Reserve-Telegraphist 1849

Anekdoten: -

Verkauf/Abbruch: -

4.3 Nutzungen und Eigentümer

Nutzung I: „In den 1930er Jahren erinnerten noch ein umzäuntes Rasenstück, ein Grenzstein und eine eiserne Pumpe an die alte Station, an deren Stelle eine neue Kirche geplant war“ (Herbarth 1978: 64) (zur Pumpe siehe 4.4).

Nutzung II: Das verwilderte Grundstück war bis 2015 vorwiegend mit Fliederbüschen und Robinien bewachsen (Bilder).

Nutzung III: Heute ist das Grundstück kaum wiederzuerkennen.  2015 wurde zunächst ein neuer Weg angelegt von der Feuerwehr nach Süden hin zur ehemaligen Station.  2016 folgten ein Weg nach Osten zur Kirschenallee und ein Weg nach Süden zur Bushaltestelle in der Ortsmitte (Bilder).

Eigentümer des Grundstücks ist die evangelische Kirche.

4.4 „Die Stationspumpe“

Von der Pumpe, die Herbarth (1978: 64) meint, gibt es heute noch den Flansch.  Er befindet sich zwar in nächster Nähe zu der ehemaligen Station und ist sehr gut in die neugestaltete Anlage eingepaßt (Bilder), doch er gehörte nie zu der Station.  Vielmehr wurde die Pumpe für die örtliche Wasserversorgung angelegt, und zwar erst in den 1930 Jahren in der Gründungsphase von Schenkenberg (W. GROCH, schriftl. Mitt. 27.08.2015 basierend auf Aussagen von zwei Nachfahren der ersten Siedler).

4.5 Besuch aus Potsdam (2007 bis 2016)

Zunächst war Ortsvorsteher Christian Sommer alleiniger Ansprechpartner für Besuch am optischen Telegraphen Nr. 6.  Mitglieder der „IG 4“ (Interessengemeinschaft der Station 4 Potsdam) besuchten die Schenkenberger Station 2007, 2008, 2009 und 2011 zumeist per Rad und wurden dabei 2009 noch durch Gäste aus Sachsen-Anhalt verstärkt (Bilder).

2015 und 2016 radelte dann der Verein Brandenburger Vorstadt e.V. Potsdam (VBV) mit großer Mannschaft nach Schenkenberg:

  • 2015 führte die 30 km-Radtour von Götz nach Götz via Schenkenberg, OT06, Seewiesen, Emsterbrücke, Rietz (Einkehr), Rietzer Berg, Neuschmerzke, Gollwitz und Grosses Bruch.  Geführt wurde der VBV am 22.08.2015 dabei von Götz bis zur Emster von Wolfgang Groch, ohne den es die wunderschöne neue Station nicht gäbe.
  • 2016 führte die 32 km-Radtour von Götz nach BRB via Schenkenberg, OT06, Seewiesen, Emsterbrücke, Rietz (Erfrischung), Prützke, Rotscherlinde, Krahne (Einkehr) und Reckahn zum dortigen Rochow-Museum (Kaffee) und zum Schulmuseum (Karte und Bilder in Kapitel 9).

4.6 Die Wiedergewinnung der Station 2015/16

Nach Jahren ohne sichtbare Fortschritte wurde 2015 und 2016 mitten in Schenkenberg am Ort der früheren Telegraphenstation eine wohlgelunge Schauanlage errichtet, ein bleibendes Aushängeschild für den ganzen Ort.  Unabdingbare Voraussetzungen waren dafür (1) neben dem höchst engagierten Antreiber Wolfgang Groch (2) eine große Zahl selbstlos Aktiver, die intensiv mit Hand anlegten und viel Geld spendeten, (3) eine allseits unterstützende und mitdenkende Verwaltung mit ihrem Bauhof und (4) nicht zuletzt die evangelische Kirche, die Grund und Boden kostenlos zur Verfügung stellte.

Wohl dem Ort, der solch eine außerordentliche Gemeinschaftsleistung zustande bringt.  Möge sie nachaltig Gutes bewirken.

 

Die Findlinge, die die Station außerordentlich zieren und bereichern, stammen aus Skandinavien genau so wie alle erratischen Blöcke im Norden Deutschlands.  Sie sind hunderte von Millionen Jahren und nicht selten sogar über eine Milliarde Jahre alt wie der Uppsala-Granit.  Herantransportiert wurden sie durch Gletscher insbesondere während der Saale-Kaltzeit (Saale-Komplex), die vor ca. 126 000 Jahren endete.
Reinhold Strehlau aus Potsdam hat sie partiell anschleifen lassen, so dass man ihr internes Gefüge nun viel besser sehen und genießen kann als nur anhand ihrer natürlichen Gesteinsoberfläche (Bilder).

4.7 Die Einweihung der Station 2016 am 17. September

Die Station ist ein einziges Schmuckstück geworden (Bilder in Kapitel 4.6).  Die Zufriedenheit mit dem Geschaffenen war bei der Einweihungsfeier am 17.09.2016 trotz des durchwachsenen Wetters bis in den letzten Winkel zu spüren. Neben vielen anderen Rednern verlas der Gemeindevorsteher und Landratskandidat Franz Herbert Schäfer ein Grußwort des Bundesaußenministers, in dem Frank-Walter Steinmeier einen Besuch der Station für November ankündigte. Die Straße neben der Feuerwehr wurde im Anschluß offiziell in "Zur Telegrafenstation" getauft.

Für die IG Optische Telegraphie in Schenkenberg (IG6) hat Familie Geiß die Feier für den Gemeindeboten sehr ausgewogen dargestellt: pdf (eingereicht im September 2016).

Nach dem offiziellen Festakt zur Einweihung der Informationsstätte wurde das 1. Telegraphenfest mit einem bunten Programm gefeiert. Zahlreiche freiwillige Helfer haben ander Ausgestaltung des Festes mitgewirkt. Großes Interesse fand der Festvortrag von Dr. Manfred Menning zur preußischen Telegraphenlinie. Die Organisatoren mussten noch Stühle organisieren, damit alle Zuhörer Platz fanden. Besonders die Kinder hatten Spaß im Korb der großen Drehleiter der Feuerwehr Ketzin deren Ausfahren zu erleben und aus luftiger Höhe auf den Festplatz zu schauen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Dietmar Staskowiak und seiner Tochter begleitet, deren Musikprogramm "König aller Sommer" großen Anklang fand. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Viele Schenkenberger Frauen haben für ein großes Kuchenbuffet gesorgt. Bezug zur Station hatten das Telegraphenbrot und die Telegraphenamerikaner. Die Feuerwehr ließ keinen verdursten. An ihrem historischen Spritzenwagen wurde unter anderem Bier ausgeschenkt. Großen Andrang gab es auch vor dem kleinsten Telegraphenmuseum, einer von C. Sommer liebevoll ausgestalteten Telefonzelle.

Zufriedene Gäste und Organisatoren erlebten ein rundum gelungenes Fest.

4.8 Der Besuch des deutschen Außenministers 11/2016

Der deutsche Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat im Jahr 2012 im Bundestagswahlkreis Nr. 60 wiederum das Direktmandat gewonnen.  Zum Wahlkreis 60 gehören Teile des Landkreises Potsdam-Mittelmark (PM) mit den drei Telegraphenstationen Nr. 5 Glindow, Nr. 6 Schenkenberg, und Nr. 9 Zitz sowie die Stationen Nr. 7 Brandenburg a. d. Havel und Nr. 8 Brandenburg-Kirchmöser.

Zur Einweihung der Station Nr. 6 am 17. September 2016 hatte der Minister der Festgemeinde eine Grußbotschaft (Wortlaut siehe Kapitel 4.7) geschickt und versprochen, so bald wie möglich vorbeizuschauen.  Knapp zwei Monate später, am 5. November 2016, war er dann wirklich für eine volle Stunde vor Ort.  Er hörte sehr aufmerksam zu, stellte interessiert Fragen, lobte die außerordentliche Leistung, diskutierte und beschrieb das Leben der einfachen Leute in seiner Heimat, die z. Z. der Telegraphenlinie oft als Wanderarbeiter tätig waren.  Er hat sogar eine direkte Beziehung zur optischen Telegraphie: er kommt aus Brakelsiek nur 7 km nördlich der Station 30 Vörden, d.h. aus dem südlichen Lipper Bergland im heutigen Nordrhein-Westfalen nahe der Grenze zu Niedersachsen.

Die zwei Dutzend geladenen Gäste, die meisten hatten sich zuvor für die neue Anlage intensiv engagiert, waren sehr stolz über den Besuch und freuten sich über das sympathische Auftreten und die Anerkennung des hohen Gastes, der sich ins Gästebuch der Station eintrug, nachdem er der „Interessengemeinschaft (IG) Optische Telegraphie“ zuvor die Urkunde „Ehrenamt des Monats November 2016“ verliehen hatte (MM).

Für den Gemeindeboten Groß-Kreuz hat Herr Geiß im November 2016 den folgender Bericht zum Besuch des Außenministers eingereicht: pdf

5. Umgebung

Die Umgebung von Schenkenberg bietet sehr viel Sehenswertes – weit mehr als in einer ländlichen Region vermutet wird.  Lesen Sie bitte!  Zudem können Sie sich hier 90 Bilder zur Umgebung von Schenkenberg ansehen – ein Mehrfaches im Vergleich zu jeder anderen Station.  Schwingen Sie sich auf Ihre Drahtesel um zu erkunden, zu bestaunen und zu genießen:

(1) Salzwiesen, Deich am Rietzer See und Emsterkanal,
(2) Krahne mit Rochow-Museum, Schlosspark, Barockkirche und einzigartigem Schulmuseum,
(3) Havelradweg und Telegraphenradweg als Rundkurs,
(4) Pyramidenturm auf dem Götzer Berg und die
(5) Deetzer Erdlöcher.

5.1 Geographie

Zur Gemeinde Groß Kreutz gehören die acht Ortsteile Bochow, Deetz, Götz, Groß Kreutz, Jeserig, Krielow, Schenkenberg und Schmergow (http://www.gross-kreutz.de/data/).  Sie liegt zwischen der Stadt Brandenburg an der Havel im Westen, der Gemeinde Kloster Lehnin im Süden und der Stadt Werder an der Havel im Osten.  Die Hauptverkehrsadern sind die B1 und der RE1.

5.2 Geologie

Der Schenkenberger Telegraphenberg liegt auf dem westlichen Glindower Plateau 56,4 m über NN.  Er wird von Weichsel-kaltzeitlichen Schmelzwassersanden (115000 – 11000 Jahre) aufgebaut, die von mächtigen Grundmoränen (Geschiebemergel) der Saale-Kaltzeit (380000 – 128000 Jahre, Gibbard et al. 2004) unterlagert werden (N. Hermsdorfwww.stratigraphie.de).

Geologische Karte der westlichen Glindower Platte mit der Station Nr. 6 (© WEISSE 2012 in TBIII)

Geologische Karte der westlichen Glindower Platte mit der Station Nr. 6 (© WEISSE 2012 in TBIII)
Druckfähige Auflösung (2000x1551), 452 KB

5.3 Die Schule in Schenkenberg

Als die neue Schule nach 9 Monaten Bauzeit am 18.12.1930 eingeweiht wurde, begann sie mit 108 Schülern.  Baumeister Rinne von der Norddeutschen Baugesellschaft übergab den Schlüssel an Regierungsbaurat Decker.  Dieser wies in seiner Rede auf die Bedeutung der Sandsteinfiguren an den Ecken des Gebäudes hin: Huhn, Hund, Ente und Hasen sind ein Sinnbild für die Beschäftigung Schenkenberger Siedler.  Sie symbolisieren die zur damaligen Zeit typischen Haustiere. Daneben zieren zwei Schalentragende Kinder die Längsseiten.  Zur Schule gehört ein Haus mit Wohnungen für zwei Lehrer (Unverricht 1997).

5.4 Schenkenberg und sein 80-jähriges Jubiläum

Arbeit für die Schenkenberger gibt es vor Ort in der Landwirtschaft und im lokalen Handwerk.  Die meisten fahren jedoch mit der RB1, dem ÖPNV oder motorisiert über die B1 bzw. die A2/A10 nach Brandenburg a. d. Havel, Berlin und Potsdam in weniger als einer Stunde.

Vom 11. bis 13. Juli 2008 feierte Schenkenberg seinen 80. Geburtstag; der Ort ist somit ausgesprochen jung.  Er wurde zunächst von Zuwanderern aus Westfalen besiedelt.  Ältere kennen noch den Namen Telegraphenberg.

5.5 Tourismus und Sehenswürdigkeiten

Die ehemaligen Tongruben („Deetzer Erdlöcher“) und die urwüchsige Havellandschaft ziehen ebenso Bootstouristen, Erholungssuchende und Angler an wie der Havelradweg und der neue großartige Aussichtsturm auf dem 109 m hohen Götzer Berg mit Panoramablick ins Havelland, bis Berlin, nach Brandenburg a. d. Havel und auf den Fläming (Bilder).

Außerordentlich empfohlen wird ein Abstecher nach Reckahn südlich von Brandenburg a. d. Havel zum dortigen Schloß der Familie von Rochow mit dem Rochow-Museum (http://www.rochow-museum.uni-potsdam.de/)

5.5.1 Der Havelradweg

Der voll ausgeschilderte Havelradweg ist seit Jahren höchst beliebt.  Zusammen mit dem noch auszuschildernden Telegraphenradweg bildet er einen Rundkurs in Form einer flachen Schleife (Karte).  Querverbindungen zwischen beiden Radwegen ermöglichen Abkürzungen entsprechend des Wetters und der Kondition.  Am Havelradweg gibt es saisonal Einkehrmöglichkeiten (Bilder).

5.5.2 Die „Pyramide“ auf dem Götzer Berg nahe des Havelradwegs

Vom Havelradweg am nördlichen Götzer Berg führt ein ausgeschilderter, 900 m langer Wanderweg auf den Berg.  Zur 109 m hohen Bergkuppe gibt es noch einen zweiten, gleichwertiger Weg, der im Ort „Götzer Berge“ bei gut 30 m über Normal Null beginnt und 1100 m lang ist.

Der Aussichtsturm auf dem Götzer Berg von 2012 hat die Form einer spitzen Pyramide.  In 135 m Höhe über Normal Null bietet sich von seiner Aussichtsplattform ein atemberaubendes Panorama.  Der Turm steht über einem Trigonometrischen Punkt 1. [höchster] Ordnung.


Bis in die 1970er Jahre stand dort ein Trigonometrischer Messturm, den Einheimische inoffziell auch gern als Aussichtspunkt nutzten.

Der 42 m hohe Turm mit ≈ 150 Treppenstufen ist ein neues Wahrzeichen für die Gemeinde Groß Kreutz und den Landkreis Potsdam-Mittelmark und ein schönes Beispiel für attraktiven Stahlbau; zunächst war an einen Holzturm mit Stahltreppe gedacht.  75% der 390 000 € für seinen Bau kamen über den Landkreis (Bauherr) aus Mitteln der Europäischen Union (EU). Die restlichen Mittel steuerten der Förderverein Mittlere Havel, die Gemeinde, die Mittelbrandenburgische Sparkasse und die Handwerkskammer Potsdam bei.  Konstruiert wurde er durch Köber-Plan in Brandenburg a. d. Havel „als heimliche Referenz an die Trigonometrie – und damit an die Geschichte des Ortes“ (PNN 15.06.2012). Ausgeführt wurde er durch eine Firma aus der Lutherstadt-Wittenberg und betreut wird er nun durch die Gemeinde Groß Kreutz.

5.5.3 Die Deetzer Erdlöcher am Havelradweg

Die heute wassergefüllten Deetzer Erdlöcher sind ehemalige Tongruben mit hohem Freizeitwert.  Die aus dem Ton gebrannten Ziegel wurden vor allem in Berlin verbaut.

Der gepflegte Ort hat eine sehr schöne Kirche aus Feld- und Backsteinen.  Das östliche Kirchenschiff, wohl aus Rüdersdorfer Kalkstein, trägt ein Storchennest.  Ein historischer Backofen wurde neu erbaut.

5.5.4 Reckahn mit Rochow-Museum und Schulmuseum

Sehr zu empfehlen ist ein Abstecher nach Reckahn südlich von Brandenburg a. d. Havel zum dortigen Schloß der Familie von Rochow mit dem Rochow-Museum (http://www.rochow-museum.uni-potsdam.de/) und zum benachbarten Schulmuseum (https://de.wikipedia.org/wiki/Schulmuseum_Reckahn).

Die Reckahner Museen sind die einzigen Museen in Berlin und im Land Brandenburg mit dem Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland Stufe I“


Die Routenbeschreibung für Radfahrer von Götz via Schenkenberg (OT06) nach Reckahn finden Sie in Kapitel 9.2.

Freiherr Friedrich Eberhard von Rochow (1713–1805) war ein philanthropischer [menschenfreundlicher] Aufklärer und Pionier bei der Erziehung und Bildung der preußischen Landjugend.  (1) Sein Unterrichtswerk für Landschulen „Der Kinderfreund“ erschien erstmals 1776.  Es wurde 500 000 Mal gedruckt und über die Grenzen des deutschsprachigen Mitteleuropas hinaus bekannt!  (2) Auf seinen Gütern setzte er die geltende, aber nicht realisierte preußische Schulpflicht um.  3) Er plante und finanzierte u.a. die Schule in Reckahn und die Ausbildung und Entlohnung der Lehrer.  (4) Er verfasste ein Schulbuch und ließ es drucken.  (5) Er kümmerte sich um die Ausarbeitung einer guten Schulordnung und (6) konzipierte geeignete Unterrichtsmethoden.  (7) Er wollte und realisierte einen kostenfreien Unterricht, finanziert durch den Gutsherrn.  (8) Die Kinder sollten denken lernen.  (9) Resultate waren Lernerfolge, Liebe zur Schule und friedfertiges Sozialverhalten.  (10) Sein Schulplan sollte gültig sein „von der Hütte bis zum Palast“.  Die Menschen sollten ausgebildet werden unabhängig von ihrer ständischen Herkunft.  Deshalb misstraute ihm z. B. der preußische Schulminister Karl Abraham von Zedlitz-Leipe.  (11) Auf sein Gedankengut konnten später Graf Mirabeau („Ohne Aufklärung gibt´s keine Moral“) in Frankreich und der Schweizer Volkspädagoge J.-H. Pestalozzi zurückgreifen (https://www.preussenchronik.de/ereignis_jsp/key=chronologie_003685.html, 11/2016).  Außerdem war er (12) Ehrenmitglied der Freunde der Natur Berlin, (13) Domherr zu Halberstadt und (14) Mitbegründer und späterer Direktor der Märkischen ökonomischen Gesellschaft zu Potsdam (https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Eberhard_von_Rochow) (MM).

2011 wurde die Dauerausstellung teilerneuert. Im Mittelpunkt stehen die Bildung des Menschen, Toleranz, praktische Volksaufklärung, Ökonomie und Geselligkeit.

„Wer wie ein Sklave denkt, bleibts mit und ohne Ketten.“ (Friedrich Eberhard von Rochow, zitiert auf der Eintrittskarte für die Reckahner Museen 2016)

Die zum Schloss gehörende Parkanlage wurde nach 1760 zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. In diesem Park ließ Friedrich Eberhard von Rochow seinem Schulmeister Heinrich Julius Bruns ein Denkmal errichten. Es handelt sich um das in Deutschland einzig bekannte Denkmal für einen Volksschullehrer.

Auch die barocke Dorfkirche ist einen Besuch Wert.  Der Vater von F. E. von Rochow – Friedrich Wilhelm von Rochow – ließ sie 1739 erbauen.  Sie war für das damalige Dorf Reckahn sehr groß ausgefallen und bot zur Bauzeit mehr Plätze als Reckahn Einwohner hatte. Bemerkenswert ist, dass der Innenraum der Kirche seit der Bauzeit im 18. Jahrhundert nicht wesentlich verändert worden ist.

Das berühmte Dorfschulhaus ließ Friedrich Eberhard von Rochow 1773 auf eigene Kosten errichten. Der reformpädagogische und philanthropisch geprägte Unterricht von Heinrich Julius Bruns (1746-1794) machte sie zum "Muster aller Volksschulen". Das Schulhaus war im 19. Jahrhundert Vorbild der zweiklassigen Landschule in Preußen.

5.6. Gewerbe und Produkte in der Gemeinde Groß Kreutz

In der Gemeinde Groß Kreutz werden vor allem landwirtschaftliche und gärtnerische Produkte erzeugt.  Früher waren die Tongruben nahe der Havel für die Ziegelproduktion bedeutend.  Davon zeugen heute noch eine historische Lore am Havelradweg in Deetz an der Straße „Zur Ziegelei“ und zahlreiche wassergefüllte Tongruben.

5.7. Gaststätten & Quartiere in Schenkenberg

Sportheim Schenkenberg ,Kirschenallee 15, Speisegaststätte von Annette Krüger, Mo. Ruhetag, Di.-Fr.16.00–22.00, Sa+So. 12.30–22.00

Kindl Stübl`e, Kastanienallee 10a, Speisegaststätte von Marion Klingner, Mo. 8.00–15.00, Di.-Fr. 8.00–15.00 und 17.00–21.00, Sa. nach Vereinbarung, So. 8.00–12.30

Radhof Henkel:
- Werkstatt Mo., Di., Do.+Fr. 9.30–12.30 und 14.00–18.00, Sa. 9.00–12.00;
- Café Fr., Sa.+So. ab 13.00;
- Pension mit 2 DZ und 2 Ferienwohnungen mit insgesamt 12 Betten in einem Dreiseitenhof
Am Mühlenberg 6, 14550 Groß Kreutz-Götz nahe der Mittelbrandenburgischen Sparkasse an der B1, www.radhof-henkel.de, Tel. 03 32 07 – 5 66 87, Mobil 01 72 –3 02 47 65, info@radhof-henkel.de

6. Kontakte

  • Wolfgang Groch, Gartenstraße 4, 14550 Groß Kreutz-Schenkenberg, Tel. 03 32 07 – 5 06 47, potl-station6-schenkenberg@gmx.de
  • Gemeindevorsteher Christian Sommer, Wustermarker Str. 48, 14550 Groß Kreutz-Schenkenberg, Tel. d. 0 33 81 – 70 24 39,  p. 03 32 07 – 5 18 44,  Funk: 0172 – 94 94 256,  e-mail: sommer-schenkenberg@t-online.de

7. Information

7.1 Internet

http://de.wikipedia.org/wiki/Schenkenberg_%28Gro%C3%9F_Kreutz%29

7.2 Schriften

  • Interessengemeinschaft 4 (2008): Station 6 Schenkenberg der optischen Telegrafenlinie Preußens 1832–1852. – Information zum 80-jährigen Jubiläum von Schenkenberg; 6 Seiten mit zahlreiche Abbildungen; Potsdam (menne@gfz-potsdam.de).
  • IG Optische Telegraphie Station in 6 Schenkenberg (2016): Station Nr. 6 Schenkenberg. – Faltblatt: 6 Seiten; Schenkenberg.
  • Menning, M. (2016): Der „Mobilfunk“ im Land Brandenburg von 1832 bis 1849. Die königlich preußische optische Telegraphenlinie Berlin – Coeln – Coblenz und der Traum vom Telegraphenradweg. – Brandenburger Woche (BRAWO), 10.01.2016, 1 S., Brandenburg a. d. Havel. [pdf]
  • Unverricht, W. (1997): Schenkenberg 70 Jahre selbständige Landgemeinde. – Brandenburg a. d. Havel (Schmidt-Röhmhild Verlagsgesellschaft mbH)

8. Öffnungszeiten

unbeschränkt zugänglich

9. Zur Station Nr. 7

Luftlinie: 11,3 km (zur Station Nr. 5: 12,3 km) (TBIII: Tab. 2)

Wer unberührte Natur liebt muss zum Europäischen Vogelschutzgebiet Rietzer See und entlang der Emster!
Für den Telegraphenradweg werden hier drei Routen angeboten.  Sie beginnen jeweils am Haltepunkt Götz der Regionalbahn 1 (RB 1), führen zum OT6 und auch noch die nächsten 3 km auf gemeinsamer Strecke bis in den Trechwitzer Bruch.  Hier zweigt die Route 3 nach Norden ab (Karte).

6.2.3Von der Station 6 zur Station 7: Schenkenberg – Brandenburg a. d. Havel (Routenvorschlag: MM, Graphik: AH, © GeoBasis-DE/LBG 20_, GB – D 23/10, Datengrundlage: DTK 50 (2002), Dank an die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (www.geobasis-bb.de) für die freundliche Unterstützung. (Druckfähige Auflösung)

Die Route 1 ist seit 2015 unsere Hauptvariante.  Diese wunderschöne Route ist neuerdings erlebbar, nachdem Anfang 2015 die baufällige Brücke über den Emsterkanal erneuert wurde (Bilder)!  Kleine Hindernissen bilden (a) der Deich östlich des Emsterkanals, der bisher nur für Fußgänger zugelassen ist: Deshalb müssen die Räder auf der Deichkrone 2 100 m geschoben werden (Bilder) und (b) die z. T. sandigen Feldwege beidseits des Rietzer Berges.  Deshalb wird in Trockenperioden empfohlen, von Rietz nach Schmerzke die Kreistraße K6949 zu nutzen und von dort den Radweg an der B102 bis Neuschmerzke.


9.1 Route 1: Götz (RB 1) via Rietz nach Brandenburg a. d. Havel zum OT7 und zur RB 1

16,5 km mit dem Rad und 300 m Fußweg: (1) von Götz (RB 1) nach Schenkenberg mit moderatem Anstieg in Jeserig, (2) OT6, (3) 400 m nach Süden, (4) nach rechts auf der Bruchstraße 1 200 m, (5) die Trechwitzer Straße queren und weiter geradeaus 1 300 m im Trechwitzer Bruch bis Abzweig nach rechts, (6) weiter geradeaus und dann auf dem nach links (Süden) einschwenkenden Weg bis zur Informationstafel Salzwiesen (Bilder), (7) Schilfgürtel am Europäischen Vogelschutzgebiet Rietzer See (Bild), (8) Emsterdeich (Bilder), (9) Emsterbrücke (Bild), (10) auf dem (alternativlosen) Fahrweg nach Rietz, (11) nach links zur Gaststätte „Seeblick“ (Bilder), (12) auf der geteerten Kreistraße K6949 bis Schmerzke und von dort nach rechts (N) auf dem Radweg an der B102 bis Neuschmerzke oder auf Sandwegen nach Neuschmerzke vorbei am Rietzer Berg, (13) BRB Neustadt, (14) BRB Jahrtausendbrücke über die Havel, (15) BRB zum Marienberg am Westrand der Altstadt per Rad, (16) am Fuß des Bergs das Rad abstellen und (17) zu Fuß 300 m auf den Marienberg (Bilder zu BRB beim OT7) (MM).

In Rietz gibt es zwei Einkehrmöglichkeiten (im Unterschied zu Gollwitz am Havelradweg):

Routen 1+3 in der Stadt Brandenburg a. d. Havel im Detail

Bilder hierzu bei Station 7: (1) In BRB über die Potsdamer Straße und den südlichen Arm der Havel zur Neustadt, (2) auf der Sankt-Annen-Straße zum Neustädter Markt und zur Katharinenkirche (Bilder bei Station 7), (3) durch die Hauptstraße mit dem Fritze-Bollmann-Denkmal zur Jahrtausenbrücke über die Havel (Brandenburger Niederhavel) (Bilder bei Station 7), (4) in die Altstadt auf der Ritterstraße (mit dem Stadtmuseum) und nach rechts auf der Plauer Straße zum Rathaus mit dem berühmten Roland (Bilder bei Station 7), (5) über Am Huck, Huckstraße und Plauer Straße zum Plauer-Tor-Turm (Bild bei Station 7), (6) halbrechts durch die Wallanlage zum Fuß des Marienbergs (Bild bei Station 7), (7) 300 m zu Fuß auf den Marienberg mit der Friedenswarte, der Gaststätte Marienberg (früher stand dort die Telegraphenstation Nr. 7) und zum Nachbau der Signalanlage des optischen Telegraphen Nr. 7 auf dem Top des Berges.

9.2 Route 2: Götz (RB 1) via Reckahn nach Brandenburg a. d. Havel (RB 1)

31 km mit dem Rad: (1) von Götz (RB 1) nach Schenkenberg mit moderatem Anstieg in Jeserig, (2) OT6, (3) 400 m nach Süden, (4) nach rechts auf der Bruchstraße 1 200 m, (5) die Trechwitzer Straße queren und weiter geradeaus 1 300 m im Trechwitzer Bruch bis Abzweig nach rechts, (6) weiter geradeaus und dann auf dem nach links (Süden) einschwenkenden Weg bis zur Informationstafel Salzwiesen (Bild, zudem bei Route 1), (7) Schilfgürtel am Europäischen Vogelschutzgebiet Rietzer See (Bild bei Route 1), (8) Emsterdeich (Bild, zudem bei Route 1), (9) Emsterbrücke (Bild bei Route 1), (10) Rietz mit Gaststätte „Seeblick“ (Bild, zudem bei Route 1), (11) Prützke: Achtung unausgeschildert: im Ortszentrum nach Süden abbiegen, aber bereits nach 100 m die Grebser Straße wieder verlassen und halbrechts die Pernitzer Straße benutzen (nicht den Cammerschen Weg!): später auf ansteigender, ungepflegter Straße zur A2, (12) die A2 unterqueren und auf etwas anstrengender, welliger schottriger Straße bis an das markante erste Wegekreuz, (13) nach rechts (Westen) nach Rotscherlinde zur B 102, (14) nach links (Süden) auf der B2 nur gut 200 m, (15) nach rechts auf sehr gutem Fahrradweg nach Krahne, (16) Einkehr in der Gaststätte „Rittergut Krahne“, (17) 3 km auf geteerter Straße nach Reckahn, (18) Besichtigung von Schloß Reckahn mit Rochow-Museum und Schlosspark an der Plane; großartiges Schulmuseum neben der ev. Kirche (Bilder in Kapitel 5.5.4 Reckahn), (19) Fahrt Richtung BRB über die Göttiner Landstraße nach Norden, (20) A2 unterqueren, (21) Göttin, (22) Göttiner Landstr. und Göttiner Str., (23) in BRB nach rechts auf die Wilhelmsdorfer Str., (24) in BRB nach rechts auf der B1 bis zum Hauptbahnhof (MM).

Die letzte Eiszeit
Krahne liegt malerisch in der Endmoräne des Brandenburger Stadiums.  Während der jüngsten, der Weichsel-Eiszeit, drang das Eis vor ca. 22 000 Jahren von Skandinavien aus maximal bis hier vor.
Die Straße von Reckahn nach Göttin verläuft zwischen der Weichsel-Endmoräne rechts und dem Baruther Urstromtal links.

 

9.3 Route 3 Götz (RE 1) via Gollwitz nach Brandenburg a. d. Havel zum OT7

16,5 km mit dem Rad und 300 m zu Fuß: (1) von Götz (RB 1) nach Schenkenberg mit moderatem Anstieg in Jeserig, (2) OT6, (3) 400 m nach Süden, (4) nach rechts auf der Bruchstraße 1 200 m, (5) die Trechwitzer Straße queren und weiter geradeaus 1 300 m im Trechwitzer Bruch, (6) nach rechts (N) fahren 2 500 m durch (Mais)Felder bis zur B1, (7) an der B1 nur 100 m nach links, (8) nach rechts nach Gollwitz 3 km zum Schloss, (9) auf der Schlossallee durch Gollwitz und 1 500 m zur B1, (10) auf dem Radweg an der B1 bis Neuschmerzke, (11) rechts abbiegen zur Neustadt von BRB, (12) BRB Jahrtausensbrücke über die Havel, (13) BRB zum Fuß des Marienbergs am Westrand der Altstadt per Rad, (14) Fahrrad abstellen und (15) zu Fuß 300 m auf den Marienberg (AS)