Seite 1: Telegraphie (Stand 29.01.2019)

Gliederung der Seite 1 "Telegraphie" in 7 Kapiteln mit 45 Unterkapiteln

1. Einführung und Geschichte

1.1 Vorspann

1.2 Tourismus, Highligths,
Infrastruktur

1.3 Logos, Wappen (62) + Kfz-Kennzeichen (25) der Stationen

1.4 Wörterbuch

1.5 China bis Antike

1.6 Europa 1780–1830

1.7 Preußen bis 1830

1.8 Preußen 1832–1852

 

2. Preußens Technik

2.1 Aufbau und Funktionsweise des preußischen Telegraphen

2.2 Telegraphen-Corps,
Organisation, Inspektionen,
Personal

2.3 Instruktionen

2.4 Alphabet und Codebuch 5.2

2.5 Chiffrierung und
Dechiffrierung

2.6 Stand der Technik

3. Berliner Zeit, Depeschen, Originale

3.1 Ab jetzt Berliner Zeit

3.2 Depeschen und ihre
Geschwindigkeit

3.3 Originale und Attrappen

4. Geographie und Geologie der Linie

4.1 Topographie, Verlauf,
Zuordnung der Stationen,
Landkauf

4.2 Geologie und Lage der
Stationen

4.3 Koordinaten, Entfernungen
und Höhen
der Stationen

4.4 Die Linie und ihre Stationen in Google Earth

 

 

5. Namen, Hochburgen und Bilder der Stationen

5.1 Stationsnamen und
Zuordnung

5.2 Berlin
Stationen 1–3

5.3 Land Brandenburg
Stationen 4-9

5.4 Sachsen-Anhalt
Stationen 10–20

5.5 Niedersachsen
Stationen 21–28

5.6 Westfalen
Stationen 29–37

5.7 Westfalen
Stationen 38–45

5.8 Rheinland
Stationen 46–54

5.9 Rheinland-Pfalz
Stationen 55–61

6. Ausstattung und Infrastruktur der heutigen Stationen, Modelle und Museen

6.1 Infrastruktur-Übersicht

6.2 Heutige Gebäude

6.3 Heutige Signalanlagen

6.4 Aussichtstürme

6.5 Beschilderung und
Informationen
: Tafeln und
Wegweiser

6.6 Telegraphen-Gaststätten

6.7 Museen

6.8 Modelle und Entwürfe
von Stationen

 

7. Sonstiges

7.1 Jubiläen, Postwertzeichen, Postkarten

7.2 Telegraphengedichte

7.3 Telegraphenlied

7.4 Anekdoten und Ereignisse

7.5 Zum Schmunzeln

7.6 Probleme und Korrekturen

7.7 Elektromagnetische
Telegraphie

7.8. Bahnsignale

 

1.1 Einführung und Geschichte

1.1.1 Vorspann

 

1.1.2 Tourismus, Highlights und Infrastruktur

Die gesamte Telegraphenlinie Berlin – Koblenz soll touristisch erschlossen werden.

Grundlegend dafür sind Sachzeugen vor Ort:

  1. Stationsgebäude
  2. Nachbauten (Attrappen) von Signalanlagen, gut aufbereitete Informationen an den 62 Stationen, in Museen und im Internet
  3. ein bundeseinheitliches Beschilderungssystem mit Stationstafeln an bzw. nahe der Stationen und Wegweisern zu den Stationen an Straßen und Radwegen
  4. diese Internet-Präsentation für die gesamte Linie
  5. Internet-Präsentationen für einzelne Stationen
  6. Filme, Videos und Schriften
  7. Museen mit Abteilungen zur optischen Telegraphie sowie ergänzende Infrastruktur
  8. Aussichtstürme an Stationen
  9. Telegraphen-Gaststätten in bzw. nahe von Stationen.

Herausragend sind die drei mit Signalanlage komplett rekonstruierten Stationen Nr. 18, 32 und 50 sowie die Station 54 ohne Signalanlage .

  1. Zunächst entstand 1966–1968 die Station 50 in Köln-Flittard wieder (Herbarth 1978: 136). (www.optischerTelegraph4.de/stationen/50/index.html).
  2. Hervorragend und zudem mit vielen privaten Mitteln wurde die Station 54 (www.optischerTelegraph4.de/stationen/54/index.html). Söven 1973–1974 von Emanuel J. Hammer und seiner Ehefrau Elfriede rekonstruiert, wobei in einem Anbau auch noch mehrere Sozialwohnungen entstanden!  Eine Signalanlage hat die Station nicht, jedoch ihren Turm mit Plattform und Gitter.
  3. Zwischen 1980 und 1984 wurde die bis auf die Grundmauern abgetragene Station 32 Oeynhausen völlig neu gebaut (www.optischerTelegraph4.de/stationen/32/index.html).
  4. 1995–2001 entstand aus einer Ruine wieder die originalgetreue Station 18 Neuwegersleben (www.optische-telegraphie.de/18.html, www.optischerTelegraph4.de/stationen/18/index.html) und dazu ergänzend wurde an der Station 17 ein Signalmast mit starren Flügeln aufgestellt, dessen Signal „Die“ von der Station 18 mit einem guten Fernrohr zu sehen ist.

In unserem Internet Auftritt (IA) finden sie viele touristisch interessante Informationen, u. a.:
Seite 1 „Telegraphie“: Kapitel 1.3.3 Originale+Attrappen, 1.4.4 die Linie in Google Earth, 1.5.1 Stationsnamen, 1.6.5 Informationen, Tafeln und Wegweiser, 1.6.3 Signalanlagen, 1.6.4 Aussichtstürme, 1.6.6 Telegraphen-Gaststätten, 1.6.7 Museen
Seite 2 „Stationen“: Von den 62 Stationen waren hier im Sommer 2014 70%, im Sommer 2015 90% und Ende 2016 100% eingestellt.
Seite 3 Telegraphenradweg: Vom Telegraphenradweg Berlin–Koblenz waren im Sommer 2014 gut 50% eingestellt, nämlich 32 Strecken von Station zu Station (ausdruckbar) zwischen den Stationen 1–21 und 30–42.
Seite 9 „Ereignisse des laufenden Jahres“: Auf dieser Seite werden aktuelle Informationen zu Besichtigungen und Führungen an einzelnen Stationen und zu besonderen Veranstaltungen aufgeführt.

1.1.3 Logos, Wappen und Kfz-Kennzeichen der Stationen

Logo OT04

Logos der Stationen
Ein ovales Logo ist der „eye catcher“ unseres Internet-Auftritts.  Es hat ein umlaufendes Schriftband und seine Indikatoren (Flügel) signalisieren „O´Etzel“.  Für jede Station gibt es ein individuelles Logo (Bild).  Die 62 Logos sind ein verbindendes Element für die Telegraphenlinie und ihre Akteure, das zunehmend genutzt wird.  Gern stellen wir den Telegraphenakteuren vor Ort ihr spezielles Logo zur Verfügung.

Stadt- oder Kreiswappen, die den einzelnen Stationen zugeordnet sind
Die 62 Stationen lassen sich verschiedenen Bundesländern, Kreisen und Städten zuordnen. Im folgenden Bild sind die aktuellen Wappen der Städte bzw. Kreise dargestellt, denen die Stationen angehören. In der folgenden Abbildung sind nur die Stationen angegeben. Die Die Zuordnung der Wappen zu den Städten und Kreisen sowie die Bildquellen sind bei den einzelnen Stationen (Seite 2 "Stationen" aufgeführt.

Kreis- und Stadtwappen, die den Stationen zuzuordnen sind

Kfz-Kennzeichen, die den einzelnen Stationen zugeordnet sind
Die 62 Stationen lassen sich verschiedenen Bundesländern, Kreisen und Städten zuordnen. Versuchen Sie einmal während einen längeren Autofahrt Fahrzeuge zu zählen, deren Kfz-Kennzeichen auf den Einzugsbereich einzelner Stationen deuten.

Kfz-Kennzeichen

1.1.4 Wörterbuch (!!! noch in Arbeit !!!)

 

1.1.5 China bis Antike (!!! noch in Arbeit !!!)

 

1.1.6 Europa 1780–1830 (!!! noch in Arbeit !!!)

 

1.1.7 Preußen bis 1830 (!!! noch in Arbeit !!!)

 

1.1.8 Preussen 1832–1852 (!!! noch in Arbeit !!!)

 

1.2 Preußens Technik

1.2.1 Aufbau und Funktionsweise des preußischen Telegraphen(!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.2.2 Das Telegraphen-Corps, Organisation, Inspektionen und Personal (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.2.3 Die Instruktionen(!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.2.4 Alphabet und Codebuch 5.2 (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.2.5 Chiffrierung und Dechiffrierung (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.2.6 Stand der Technik (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

Die optische Telegraphenlinie des Königreichs Preußen stellte in der Endphase der optisch-mechanischen Telegraphie den höchsten Entwicklungsstand dieser Technik überhaupt dar (www.optische-telegrafie.de).

Die erste erfolgreiche elektromagnetische Telegrafenanlage weltweit, 1833 von Gauß und Weber in Göttingen installiert, und die ab 1848/49 praktizierte elektromagnetische Telegraphie zwischen Berlin und Frankfurt a. M. sowie zwischen Berlin und Aachen führten zum Ende der optisch-mechanischen Nachrichtenübertragung in Deutschland.

1.3. Berliner Zeit, Depeschen, Originale (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

1.3.1 Ab jetzt Berliner Zeit (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.3.2 Depeschen und ihre Geschwindigkeit (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.3.3 Originale und Attrappen (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.4 Geographie und Geologie der Linie (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.4.1 Topographie, Verlauf, Zuordnung der Stationen und Landkauf (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.4.2 Geologie und Stationslage (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.4.3 Koordinaten, Entfernungen und Höhen der Stationen (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

1.4.3.1 Koordinaten

 

1.4.3.2 Entfernungen zwischen 2,1 km und 16,0 km

 

1.4.3.3 Höhen zwischen 34 m und 440 m (anpassen noch)

 

1.4.4 Die Linie und ihre Stationen in Google Earth (!!! noch einiges zu überarbeiten !!!)

 

1.5 Namen, Hochburgen und Bilder der Stationen

 

1.5.1 Stationsnamen und Zuordnung

Die Namen und die Schreibweise der Stationen sowie die Flurnamen basieren auf amtlichen Karten bzw. sind, wo solche fehlen, mit Aktiven vor Ort abgesprochen.  Um das Auffinden der Standorte zu erleichtern, sind die derzeitige Zugehörigkeit zu Orten und/oder Ortsteilen sowie heutige Flurnamen, Adressen oder Marken angegeben.

stationen

Stationszuordnung in druckfähiger Auflösung (2998x1619), 2,5MB

In den folgenden Kapiteln 1.5.2 bis 1.5.9 finden Sie ausgewählte historische und/oder aktuelle Bilder aller 62 Stationen: Weitere Sach- und Bildinformationen dazu auf Seite 2 „Stationen“.

1.5.2 Die Stationen 1 bis 3 in Berlin

In unserer Bundeshauptstadt Berlin gibt es noch die Dorfkirche, die die Station Nr. 2 trug: nämlich in Dahlem die St. Annenkirche. Die Telegraphenanlage auf ihrem Turm ist wieder der Kirchturmhaube gewichen.

Am Ort der Alten Sternwarte mit der Station Nr. 1 steht heute in der Dorotheenstraße in Berlin-Mitte der Mittlelrisalit der Staatsbibliothek und wo die Station Nr. 3 war, befindet sich heute in Wannsee der 200 m hohe Schäferberg-Telekommunikationsturm.

1.5.3 Die Stationen 4 bis 9 im Land Brandenburg

Das Land Brandenburg ist neben dem Land Sachsen-Anhalt das mit Anlagen zur optischen Telegraphie am besten ausgestattete Bundesland, obwohl kein einziges Stationsgebäude mehr vorhanden ist.  (1) An der Station 4 Potsdam und (2) der Station 7 Brandenburg a. d. H. stehen Nachbauten von Signalanlagen mit beweglichen Flügeln und (3) an der Station 5 Glindow ist eine Signalanlage mit feststehenden Flügeln installiert.  Eine Schauanlage gibt es an (4) der Station 6 Schenkenberg.  (5) In Zitz nahe der Station 9 steht ein Schaukasten(6) Auf die Station 8 Kirchmöser weist eine Informationstafel am Mühlenbergturm hin.

 

 

1.5.4 Die Stationen 10 bis 20 in Sachsen-Anhalt

Die elf Stationen in Sachsen-Anhalt präsentierten sich im Frühjahr 2017 wie folgt:

  • 3 Stationsgebäude sind erhalten bzw. rekonstruiert worden: (1) OT14 Magdeburg Johanniskirche, (2) OT16 Ampfurth Schloß und (3) OT18 Neuwegersleben.
  • 2 Signalnachbauten stehen (4) bei der Station 11 Ziegelsdorf (mit beweglichen Flügeln) und (5) 17 Oschersleben (mit feststehenden Flügeln).
  • Die Grundmauer nachempfunden wurde (6) von der Station 10 Dretzel.
  • Ein Stationspavillon wurde an (7) der Station 12 Schermen errichtet.
  • 3 standardisierte Stationstafeln stehen bei (8) der Station 13 Biederitz, (9) 15 Hohendodeleben und (10) 20 Veltheim.
  • Das Heimatmuseum Dedeleben informiert über (11) die Station 19 Papstorf

Sachsen-Anhalt hat aus seinen Schätzen etwas gemacht und ist das mit Zeugnissen der Optischen Telegraphie bestausgestattete Bundesland zusammen mit Brandenburg.

 

1.5.5 Die Stationen 21 bis 28 in Niedersachsen

(1) Über die Station 21 in Hornburg informiert ein Schaukasten mit einer standardisierten Stationstafel und einem Telegraphenwegweiser.  (2) Direkt an der Station 27 steht eine Signalattrappe mit festen Flügeln.  (3) Der Turm der Station 28 Bevern-Warbsen wurde rekonstruiert und im Schloss Bevern informiert das Heimatmuseum anschaulich über die Station.
An den anderen sechs niedersächsischen Telegraphenstationen besteht jedoch noch Handlungsbedarf, so an (4) der Station 22 Schladen, (5) der Station 23 Liebenburg, (6) der Station 24 Hahausen, (7) der Station 24a Altgandersheim, (8) der Station 25 Naensen und (9) der Station 26 Mainzholzen.  Von diesen Stationen gibt es zwar kaum Reste, weil die Gebäude auf Grund ihrer isolierten Lage weitab von Ortschaften abgebrochen wurden , doch sollte ihre Existenz und Geschichte deutlich sichtbar gemacht werden und dies wäre mit einfachen Mitteln zu realisieren,wenn sich Telegraphenakteure, Verwaltung und Politik zusammentun würden.

Unter den Flächenländern hat Niedersachsen (NI) den größten Bedarf, noch mehr über seine historischen preußischen Telegraphenstationen zu informieren.  So wäre ein erster Vorschlag zum Telegraphenradweg in NI hochwillkommen, um die dortige Lücke zu schliessen, denn Karten für den Radweg entlang des „Längsten Denkmals Deutschlands“ stehen in diesem Auftritt bereits für

  • Berlin,
  • Brandenburg,
  • Sachsen-Anhalt sowie
  • das östliche Nordrhein-Westfalen bis hin zur Station 42 Menden (siehe Seite 3 "Radweg").

 

 

1.5.6 Die Stationen 29 bis 37 in Ost-Westfalen

Im östliche Westfalen liegt ein Schwerpunkt der optischen Telegraphie.  Ein Besuch der drei benachbarten Stationen 30, 31 und 32 ist ein Muss für jeden telegraphisch Interessierten: Beim OT30 und OT31 stehen mehr als 30 m hohe Aussichtstürme mit Panoramablicken ins Weserbergland und zum Eggebirge und Station 32 ist eine wiederenstandene Station mit sehr guter Betreuung.  Aber auch auf dem Eggegebirge (OT33) und im östlichen Münsterland hat sich viel und dabei an jeder Station etwas getan (Bilder).

1.5.7 Die Stationen 38 bis 45 in West-Westfalen

Aushängeschild für das westliche Westfalen ist (1) die Station 43 Iserlohn mit dem immer wieder gezeigten Bild aller 62 Telegraphenstationen von Wiedemeyer 1987 und einer grandiosen Sicht vom benachbarten Danzturm ins Sauerland und in das Ruhrgebiet.  Darüberhinaus gibt es (2) Beschilderungen an den Stationen 38, 39 und 41, (3) den langjährigen Namen „Telegraph“ für den Weg zur Station 44 und eine Ausstellung zur Station 45 im Heimatmuseum Breckerfeld.

1.5.8 Die Stationen 46 bis 54 im Rheinland

!!! Hier fehlt noch ein einführender Text !!!

1.5.9 Die Stationen 55 bis 61 in Rheinland-Pfalz

!!! Hier fehlt noch ein einführender Text !!!

 

1.6 Ausstattung und Infrastruktur der heutigen Stationen, Modelle und Museen

 

1.6.1 Infrastruktur-Übersicht

 

1.6.2 Heutige Gebäude

 

1.6.3 Heutige Signalanlagen

 

1.6.4 Aussichtstürme

 

1.6.5 Beschilderung und Informationen: Tafeln und Wegweiser

 

1.6.6 Telegraphengaststätten

Telegraphengaststätten sind Gaststätten (1) in, (2) direkt an bzw. (3) nahe von Telegraphenstationen.  Als einzige Gaststätte bietet die in der Station Nr. 21 auch die Möglichkeit zum Übernachten (4 Betten).  Auf die Telegraphie weisen die Namen „Telegraphenklause“ (nahe der Station 49) und „Forsthaus Telegraph“ (in der Station 53) hin“ (TBIII 2012).

Telegraphengaststätten (Menning et al. 2012: Tab. 4)

Telegraphen-gaststätte

Telegraphenstation

Adresse, Internet-Auftritt

Nr. 1

Nr. 7 Brandenburg a. d. Havel

Marienberg, www.marienberg-brandenburg.de/

Nr. 2

Nr. 21 Schladen-Hornburg

Schützenallee 1, www.iberg-gaststaette.de

Nr. 3

Nr. 43 Iserlohn

Danzweg 60, www.danzturm-iserlohn.de

Nr. 4

Nr. 45 Breckerfeld

Wengeberg 14, www.hauswengeberg.de/

Nr. 5

Nr. 49 Leverkusen-Schlebusch            Straßburger Str. 10 Ecke Telegraphenstraße, www.wer-kennt-wen.de/gruppen/leverkusen/telegraphenklause-bei-Lotti-lgxkmqee/

Nr. 6

Nr. 53 Troisdorf-Spich

Mauspfad 3, www.forsthaus-telegraph.de

 

1.6.7 Museen

Mindestens neun öffentliche Museen haben (kleine) Abteilungen zur optischen Telegraphie in Preußen (TBIII 2012: Tab. 3, hier in der Übersicht in Kapitel 1.6.1).  Darüber hinaus gibt es direkt in den Stationen 18, 32, 43 und 54 kleine Ausstellungen, die an einzelnen Tagen oder auf Anfrage zugänglich sind (www.optischerTelegraph4.de/stationen/index.html).

Das Museum in der Station 50 Köln-Flittard wurde 2005 geschlossen: sein Material befindet sich jetzt im Depot des Kölnischen Stadtmuseums (ksm@museenkoeln.de).  Leider nutzen zahlreiche Internet-Auftritte dieses ehemalige Museum als Lockvogel, indem sie suggerieren, dass das Museum nach wie vor existiert.

1.6.8 Modelle und Entwürfe von Stationen

 

1.7 Sonstiges

1.7.1 Jubiläen, Postwertzeichen und Postkarten

 

1.7.2 Telegraphengedichte

Gedicht 1
Auszug aus einem Gedicht des Untertelegrafisten Ernst Müßig, Station 39, gewidmet seiner Anstellung am 01.10.1833


"Die Leute sind nicht träge,
die dabei angestellt,
auch fehlts ihn´ nicht an Plage
in ihrem freien Zelt.
Der, der das Werk regieret,
hat alles wohl bedacht
und alles so geführet,
auch alles gut gemacht.
Drum wird auch keiner wanken
von seinem Posten hier,
es müßte der erkranken,
da könnt er nicht dafür.“

Information: T. Wambach, entnommen der Einladung zur Einweihung der Telegrafenattrappe an der Station Nr. 11 am 20.05.2011

Gedicht 2
Ernst Müßig dankt bei seiner Anstellung als Untertelegrafist auf der Station 39 in Uelde für die Gnade, dass er ein "solches Haus beziehen kann".  Er weist aber auch auf Probleme hin, die für die nicht-beamteten Angestellten [die Mehrheit der Telegrafisten] von großer Bedeutung waren:

"... Und darum wird mir wohl Verzeihung werden,
wenn ich die allgemeinen Wünsche für
den Fortgang und Bestand der Fernschreibkunst,
ich auch die Wünsche mische für mein Ich,
und für die Wackern, die auf gleicher Stufe
jetzt mit mir stehen und weniger und mehr
in einer Lage sind der meinen ähnlich.
Wie ungewiß wie schwankend mit wie wenig
Versicherung verknüpft ist uns're Stellung!
Wie wenig gleicht sie doch dem schönen Loose,
das unsern Staatsbeamten zugefallen.
Die sind versorgt für ihre Lebenszeit,
wenn sie mit Treue den Beruf erfüllen,
in den ein güt'ges Schicksal sie gestellt.
Nicht fürchten dürfen sie des Alters Last,
nicht beben vor Hilflosigkeit und Mangel,
wenn mit den Jahren ihre Kraft entweicht.
Erholung finden sie im Kreis der Ihren …“

Information: P. Sukkau 2009

Gedicht 3
Der Telegraph von Ernst Müßig


Doch muß die Luft recht rein sein,
befreit von Dunst und Nebel
durch warmen Sonnenschein;
dann rückt sich aus der Hebel
und fängt sich an zu regen,
in freier Luft empor;
die Arme zu bewegen

und bringt den Sinn hervor,
durch wunderbare Zeichen,
die hier noch nicht gesehen,
doch sind sie zu vergleichen
und auch noch zu verstehen.
Ich danke für die Gnade,
die mir dadurch verliehn,
dass ich kann in dem Grade
ein solches Haus beziehn.
Wo Wissen und Kunst
sich zeigen in diesem Duft,
so bald nicht Nebeldunst
betrübt die helle Luft.
Ich würde mich recht freuen,
so viel ein Mensch nur kann,
wenn ich blieb in den Reihen
des Herren Hauptemann.

(In: Wasmuth 2008a: 96)

Gedicht 4
Telegraphische Segenswünsche von Ernst Müßig


Guten Morgen, guten Morgen,
mögen alle bange Sorgen
sich in Segen umgestalten,
wenn die Zeichen sich entfalten.
Gute Nacht, gute Nacht,
unser Tagwerk ist vollbracht.
Möge unser Gott walten,
sich das Unglück ferne halten.

(In: Wasmuth 2008a: 96)

Gedicht 5
Der Alte Telegraph von Gustave Nadaud (1820–1893) (Quelle: www.telegraphe-chappe.com/chappe/chapchan.html)

 

1.7.3 Telegraphenlied

 

1.7.4 Anekdoten und Ereignisse

 

1.7.5 Zum Schmunzeln

 

1.7.6 Fehler und Probleme

 

1.7.7 Bahnsignale

 

1.7.8 Elektromagnetische Telegraphie