Station 55: Buchholz/Westerwald-Sauerwiese

1. Zuordnung

Das Wappen von Buchholz von 2007

2015 Rheinland-Pfalz (RP), Landkreis Neuwied (NR = Neuwied am Rhein), Verbandsgemeinde Asbach, Ortsgemeinde Buchholz (Westerwald) seit 1974 mit 22 Dörfern und Wohnplätzen, darunter dem Ortsteil Sauerwiese (http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerwiese)

1835 Königreich Preußen, Regierungsbezirk Coblenz, Kreis Neuwied, Ortsbereich Buchholz, Stationsstelle Sauerwiese (H78: 46)

1787 wurde die Lokalkaplanei Buchholz gegründet durch den letzten Kölner Kurfürsten, Erzbischhof Maximilian Franz von Österreich, jüngster Sohn der Kaiserin Maria Theresia: zu ihr gehörte auch Sauerwiese.  Buchholz wurde 1835 Pfarrei.

2. Vormalige Namen

Eudenbach, Saurewiese

3. Adresse, Karten und Anfahrt

Anfahrt: über die L274 über Buchholz oder Eudenbach

Lage: in Rheinland-Pfalz nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen: westlich von Buchholz sowie östlich von Eudenbach, das in Nordrhein-Westfalen liegt.

Die genaue Lage der Station 55 war bis 04/2016 nicht belegt.  Horst Weiß fand sie zunächst nicht auf der preußischen Grundkarte von 1827 für die Hunschaft Elsaff.  Nach nochmaliger Recherche fand er sie schließlich auf der Grundkarte von 1827 für die Hunschaft Krautscheid, auf der die Station 55 nachgetragen ist in der Flur 8/VIII „Auf der Heide“/“die Heide“ neben einem Trigonometrischen Punkt, der durch einen „Pfeil mit Kreis und Zahl“ symbolisiert ist (H. Weiß am 04.04.2016 und 26.04.2016 im Landeshauptarchiv von Rheinland-Pfalz in der Außenstelle Kobern-Gondorf) (Bilder).

An dem Weg „Sauerwiese“ , jedoch nicht an der gleichnamigen Landstraße 273 (L273) „Sauerwiese“, die 450 m weiter westlich ganz nah zu Nordrhein-Westfalen verläuft.  Der Weg und die Straße „Sauerwiese“ zweigen beide von der L274 nach Süden ab.  Die Station Nr. 55 liegt nur 50 m südlich der L274.

Adresse: Sauerwiese 3, 53567 Buchholz/Westerwald (HORST WEISS & HILDEGARD & LUDWIG EICH 2009)

Koordinaten: 50°40'49,1" N,  07°22'45" O

Höhe: 284 m (H78: Abb. 134)

Dankenswerterweise hat der Altbürgermeister und Ehrenbürger von Buchholz, Herr Richard Dinkelbach, Herrn Horst Weiß Flurkarten beschafft.  Auf ihnen steht der Eintrag „Am Steiner Knipchen“, auf dem die Station einst errichtet war.

 

Höhenprofil der Stationen: Ausschnitt aus dem Telegraphenbuch III: Abb. 5 (© MENNING et al. 2012)

Höhenprofil der Stationen: Ausschnitt aus dem Telegraphenbuch III: Abb. 5 (© MENNING et al. 2012)
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Relief mit der Station 55 (Foto: MM 04/2012, Graphik: AH 04/2014)

Relief mit der Station 55 (Foto: MM 04/2012, Graphik: AH 04/2014)
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4. Station

4.1 Grundstück, Gebäude, Bauherr und Baumeister

Grundstück: Die Station wurde auf der Allmende (gemeinschaftliches Eigentum), die den Bewohnern von Buchholz gehörte, errichtet (H. Weiß, schriftl. Mitt. 04/2016) (siehe Bild).

Gebäude: Zunächst konstatierte H. Weiß, dass über diese Station keine Archivalien mehr existieren (schriftl. Mitt 21.05.2015).  Jedoch zeigt die 04/2016 von ihm recherchierte Grundkarte von 1827 mit der nachgetragenen Station ein ganz wesentliches Merkmal, nämlich dass der Turm nach Norden an das Wohnhaus angebaut ist – so wie bei den weitaus meisten preußischen Stationen (Menning et al. 2012: 31–33).

Bauherr: -

Baumeister: -

Betriebszeit: 1833 bis 1852

4.2 Personal

  • OT Friedrich Heinrich Albertz 1832–1852, danach zum Postdienst,  UT Johann Schoch 1835–1852, danach zum Postdienst (P. FUCHS 02/2010)
  • 12 ev. Personen wohnten 1843 in der Station in einem komplett katholischen Umfeld (W. HAHN 05/2010 nach Statist. Jahrb. Reg.-Bez. Coblenz 1843)
  • „Die ersten Familien auf der Station waren der Telegrafist Traugott Pohl mit Frau und Tochter, die nur eine Woche alt im Juli 1834 beerdigt wurde.  „1843 wohnten in dem Stationsgebäude zwei Familien mit insgesamt 20 Kindern“ (H78: 96).
  • Im Taufbuch der ab 1835 selbständigen Pfarrei Buchholz ist zwischen dem 11.06.1834 und dem 11.02.1843 acht mal als Geburtsort der Buchholzer Ort „Telegraph“ eingetragen (H. WEISS, schriftl. Mitt 21.05.2015).

4.3 Kauf, Rückkauf und folgende Verkäufe

H. Weiß 26. und 27.04.2016 (schriftliche Mitteilungen):

Verzeichnis der Allmende von 1833

„Die Königliche Telegraphen Direktion eignete sich 1838 aus dem Besitz des Ortes Buchholz 102 Ruthen Land an und gab es 1855 zurück.  Die Jahressteuer von 1 Silbergroschen und 8 Pfennige wurde der Telegraphen Direktion erlassen.“

1855 kaufte die Gemeinde das Stationsgelände und anliegende Flächen (fast drei Morgen der Königlichen Telegraphen Direktion) vom preußischen Staat zurück, teilte und veräußerte sie.

Diese Vermögensverhältnisse sind in den Grundsteuerbüchern, die 1915 neu angelegt wurden, dokumentiert.  „Alles was in den Altbüchern von 1833 noch gültig war, wurde mit einer neuen Artikelnummer in ein neues Buch übertragen.  So auch das Dorf Buchholz in der Gemeinde Krautscheid.  Es hatte ursprünglich die Artikel Nummer 25 und erhielt jetzt die Artikel Nummer 95.  Das Verhältnis Buchholz zu Krautscheid änderte sich erst 1974 mit der Verwaltungsreform: jetzt ist Buchholz die Ortsgemeinde und Krautscheid ein Ort (Dorf) in derselben“.

Ab 1855 bezahlte Buchholz für die Parzelle 22 Silbergroschen (Dezemen) Jahressteuer.  (Der Reichstaler enthielt damals 3 Goldmark, die Goldmark 10 Silbergroschen und der Silbergroschen 12 Pfennige.)

Heinrich Hessling kaufte die Parzelle, auf der einst die Telegraphenstation stand, welche aber 1915 nicht mehr existierte oder Wüstung war (Bild).

Verkauf 1929: Am 01.07.1929 verkaufte die Witwe Maria-Anna Becker, geb. Limbach, aus Buchholz das ehemalige Stationsgrundstück an den Buchhalter Kriegel.  Das Grundstück wurde als Ödland bezeichnet (H78: 96).

Dankenswerterweise hat Herr Altbürgermeister und Ehrenbürger von Buchholz, Herr Richard Dinkelbach, Herrn Horst Weiß bei der Beschaffung der amtlichen Verkaufsunterlagen den Weg geebnet.

4.4 Neubau auf dem Telegraphengrundstück

Das auf dem Telegraphengrundstück jetzt stehende Wohnhaus baute Herr Kriegel 1922/23 (Bild).  Er hat dabei keine Reste der alten Station gefunden bzw. sie nicht als solche erkannt.  „Erstmals bei der Erneuerung der Kellerisolation stieß der jetzige Eigentümer [in den 1970er Jahren], Herr Dr. Stübben, an der Nord- und Ostseite des Gebäudes auf ältere Fundamente“, konnte sie sich jedoch nicht erklären.  Vermutlich waren es Reste der Grundmauer der Station (H78: 96).

Eigentümer 2010: W. Hilgendorf, Sauerwiese 3, 53567 Buchholz/Westerwald

4.5 Beschilderung

Gefällige Holztafel mit ins Holz geschnittener Information am Weg „Sauerwiese“ am Grundstück Sauerwiese 3, errichtet vom Westerwaldverein Buchholz e. V. (Bilder).

5. Umgebung

5.1 Geographie

Sauerwiese liegt im Vorderen Westerwald zwei Kilometer südwestlich des Ortszentrums von Buchholz an der Ostseite der Mußer Heide, auf der sich das Segelfluggelände Eudenbach befindet.  Die namensgebende „Sauerwiese“ (Sauerwieser Heide) ist Bestandteil des NSG Buchholzer Moor und des FFH-Gebiets Heiden und Wiesen bei Buchholz (http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerwiese).  Das Buchholzer Moor ist der direkte Nachbar der ehemaligen Siedlung Telegraph in Buchholz (H: WEISS, schriftl. Mitt. 19.05.2015). Vor Ort kümmert sich der Arbeitskreis für Natur- und Umweltschutz Asbacher Land (ANUAL) um diese Refugien (www.anual-ev.de/). Pionierarbeit hat dort Karl-Heinz Prangenberg geleistet (Bilder).

Das Naturschutzgebiet Buchholzer Moor (pdf) von Karl-Heinz Prangenberg 06/2015
Die Kernfläche des Naturschutzgebietes Buchholzer Moor ist mit 3,8 ha nicht allzu groß, doch das mindert den außerordentlichen ökologischen Wert des Moores in keiner Weise.  Sehr wichtig ist dagegen, dass das Moor eingebettet liegt in sehr viel größeren geschützten Gebieten, wie vor allem der Komper Heide mit einer Fläche von 53 ha.

Die Schätze des Buchholzer Moores an Flora und Fauna haben immer wieder Naturfreunde inspiriert, die Situation vor Ort zu erhalten und möglichst noch zu verbessern.  Vor allem engagiert sich seit Anfang der 1990er Jahre der ANUAL „Arbeitskreis für Natur- und Umweltschutz Asbacher Land e.V.“ http://www.anual-ev.de/ höchst vorbildlich für die Umsetzung eines umfangreichen Pflege- und Entwicklungsplans.  Alle Maßnahmen werden mit der Unteren Landespflege bei der Kreisverwaltung Neuwied und dem zuständigen Biotoppfleger abgestimmt.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Ortsgemeinde Buchholz nutzten konsequent die Möglichkeit, erhebliche Flächen zu erwerben und damit ergab sich die große Chance, die ursprüngliche Vegetation der Heide- und Moorflächen zu fördern, indem ausgedehnte standortfremde Fichtenbestände entfernt wurden.  Zudem wurden, oft in mühevollem manuellem Einsatz, Flächen von Pfeifengrasbulten befreit.  Dies begünstigte die Ausbreitung von Besenheide (Caluna vulgaris), Glockenheide (Erica tetralix), Lungenenzian (Gentiana pneumonanthe) und Moorlilie (Narthecium ossifragum) sehr (Bilder).

Ein großer künstlicher Fischteich konnte mehr und mehr in einen Naturteich für Amphibien, wie Gras- und Teichfrosch und Erdkröte und den hier regelmäßig anzutreffenden Eisvogel umgewandelt werden.

 

5.2 Geologie

Das Gebirge besteht hier aus Gesteinen des Unterdevons, die im Karbon gefaltet wurden.  Im Tertiär riss die Erdkruste an verschiedenen Orten auf und es entstanden Spalten, in denen Magma aufstieg.  Örtlich bildeten sich Vulkane, deren Füllungen aus Basalt heute oft als Bergkuppen die Landschaft prägen (PETER SCHÄFER 2010).  Aus einem solchen Basalt besteht das Denkmal, das an die Schlacht bei Kircheib in Griesenbach erinnert (siehe in Punkt 5.3 Text, pdf und Bilder).

Bergbau gab es hier nachweislich seit ca. 50 n. Chr. (Grechter 1996).  Der Bergbau nahe des Silberberges bei Krautscheid (heute zur Gemeinde Buchholz gehörend) ist seit 1734 urkundlich belegt.  Dort wurde seit 1825 die Erzgrube Louise betrieben.  Später wurden noch die Erzvorkommen Thalgang, Dorotheagang und Mariagang entdeckt und durch Gruben erschlossen.  Der Besitzer diese vier Gruben, der Engländer William Moberley, vereinigte sie 1846 zur "Grube konsolidierte Louise bei Krautscheid".  Diese kam 1869 in den Besitz der Friedrich Krupp AG Essen einschließlich von 22 Mutungsfeldern.  Bis zur Schließung der Grube 1893 waren dort zwischen 80 und 180 Arbeitskräfte (Hauer, Röster Aufbereitungsarbeiterinnen und -arbeiter) beschäftigt.  Das war für das sonst arme Land ein sehr bedeutender Arbeitgeber (W. Weiß 12/2016).

Unweit von Buchholz wurden zahlreiche Meeresfossilien aus der frühen Devon-Zeit (Mittlere Siegenium Stufe), etwa 410 Millionen Jahre vor heute, gefunden, die dort als Figurensteine bezeichnet und 2016 in einer Ausstellung in Buchholz gezeigt wurden.  Dr. Ulrich Jansen vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt am Main, der über diese Funde via H. Weiß und M. Menning informiert wurde, bestimmte die Fossilien größtenteils als Brachiopoden (Armfüßer), muschelähnliche Lebewesen, die einen eigenständigen Tierstamm bilden (U. Jansen 11/2016) (Bilder).

 

5.3 Geschichte, Schlacht bei Kircheib, Sauerwieser Kapelle, Dreiherrenstein und Sehenswertes am Rhein

Geschichte: Der Ort gehörte ursprünglich zu Kurköln, was sich u. a. im Ortswappen durch das schwarze Kreuz widerspiegelt (Bild in Punkt 1).  1808 zählte er sieben Häuser.  Sauerwiese war mindestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts nach Buchholz eingepfarrt.  Ende der 1930er Jahre wurde auf der Mußer Heide der damalige Einsatzflughafen Eudenbach der Luftwaffe eingerichtet.  Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Verwaltungs- und Gebietsreform wurde Sauerwiese 1974 als Teil des Kirchspiels Buchholz in die Gemeinde Buchholz (Westerwald) eingegliedert. 1987 zählte Sauerwiese 24 Einwohner (http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerwiese).

Bei der Schlacht bei Kircheib zwischen französischen Revolutionstruppen und Truppen des deutschen Kaisers 1796 starben 2000 Mann.  Zur Erinnerung daran wurde 2009 in Griesenbach nahe der B8 ein Gedenkstein eingeweiht (http://de.wikipedia.org/wiki/Griesenbach#/media/File:Gedenkstein_Schlacht_von_Kircheib.jpg) (Bilder und 2 Presseberichte. pdf1: „Nach 213 Jahren ein Denkmal für 2000 Tote“, pdf2: „Ein Mahnmal für den Frieden ist eingeweiht“).

Die Sauerwieser Kapelle wurde 1936/38 umgesetzt.  Hierüber berichtet 1985 Pater Dr. Gabriel Busch, OSB in der Abtei Michaelsberg in Siegburg: „Marienkapellchen zu Sauerwiese“, In: „Kapellenkranz um den Michaelsberg“; Verlag Abtei Michaelsberg (pdf, Bilder) (schriftl. Mitt. H. Weiß 28.05.2015)

Der Dreiherrenstein Meisenbach (Bilder) liegt heute an der Grenze der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zwischen Uckerath und Kircheib 5 km nordöstlich der Station Nr. 55 (Luftlinie) und 450 m nördlich der Kreuzung der B8 mit der L255 (Luftlinie).  Früher stießen hier die drei Herrschaften (1) Herzogtum Berg, (2) Grafschaft Sayn und (3) Kurfürstentum Köln aneinander (http://de.wikipedia.org/wiki/Dreiherrenstein_Meisenbach) (pdf: „Wo Länder und Kreise zusammenstoßen“).  Dreiherrenstein ist die topografische Bezeichnung für Orte und Plätze an der Schnittstelle dreier Herrschaften und ihrer Umfriedungen und Grenzbefestigungen (http://de.wikipedia.org/wiki/Dreiherrenstein).

Das Schloß Drachenburg, die Burg Drachenfels und Königswinter liegen nur gut 10 Autokilometer entfernt von der Station 55 am Rhein.  Bei einer Fahrt durch das Siebengebirge sind sie über die Landstraßen L247, L143 und Bad Honnef in weniger als einer halben Stunde zu erreichen,  genau so wie auch das sehenswerte Linz am Rhein (www.linz.de); nach Bonn ist es eine halbe Stunde.

Spasseshalber spricht man vom Drachenfels bei Königswinter auch als dem "höchsten Berg Hollands", weil er jährlich von bald 100 000 Niederländern besucht wird, die dorthin mit Schiffen aus den Niederlanden fahren.  Sie erklimmen den steilen Drachenfels und genießen von oben den Blick (1) bis nach Köln, (2) auf die Rheininseln Nonnenwerth und Grafenwerth, (3) über den Rhein in die Eifel, (4) auf die "Burgruine Drachenfels" (die Hälfte des Bergfrieds steht noch), (5) ins Siebengebirge und (6) den Westerwald (H. Weiß 06/2015).
Materieller Hintergrund des geflügelten Wortes „höchster Berg von Holland“ ist der Abbau großer Mengen von Basalt im Siebengebirge für Bauwerke in den Niederlanden (O. Bremm, mdl. Mitt. 11/2016).
Der Drachenfels zieht jährlich 1 Million Tagestouristen an.
www.siebengebirge.de
www.drachenfels-wandern.de

5.4 Gewerbe und Produkte

Das Gemeindegebiet war in den früheren Jahrhunderten fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert. Viehhaltung und Weidewirtschaft mit Halmfrucht- und Kartoffelanbau prägten den bäuerlichen Bereich, auf den auch das Kleinhandwerk ausgerichtet war.  In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde Basalt abgebaut.

Nach Ende des zweiten Weltkriegs siedelten sich erste größere Industrieunternehmen an.  In den 2000er Jahren kam es zu zahlreichen Industrieansiedlungen, die im Industriepark Nord bei 42 Firmen rd. 1.000 Arbeitsplätze mit sich brachten (http://www.buchholz-westerwald.de/).

5.5 Gaststätte, Bäckerei mit Café

Gasthaus Stroh, Hauptstr. 29, 53567 Buchholz, Tel. 026 83 – 65 09, Fax 026 83 – 74 29, e-mail: info@gasthaus-stroh.de, www.gasthaus-stroh.de/
Das Gasthaus wurde erstmals 1815 genannt, doch existierte es wahrscheinlich bereits mindestens schon seit 1730 (mdl. Mitt. H. WEISS 19.05.2015).

Bäckerei Ferdi und Sohn Thomas Buchholz (mit Café), Hauptstr. 76, 53567 Buchholz, Telefon: 0 26 83 – 69 14

6. Kontakt

Informelle Heimatforschergruppe des früheren Amtes Altenwied, Horst Weiß, Kauler Weg 7, 53567 Buchholz-Jungeroth, Tel. 026 83 – 65 10, horstw.weiss@t-online.de

7. Information

7.1 Internet

7.2 Schriften

Korella, G. (1971): Die Stationen der ehemaligen optischen Telegrafenlinie Berlin–Koblenz im Bezirk der Oberpostdirektion Koblenz. – Mittelrheinische Postgeschichte, 1971, 2: 22–29; Koblenz.

Korella, G. (1973): Über das Betriebspersonal an der ehemaligen optischen Telegraphenlinie Berlin–Koblenz im Bereich der OPD Koblenz. – In: Mittelrheinische Postgeschichte, 21: 1/2: 10–12; Koblenz.

8. Öffnungszeiten

ohne

9. Zur Station Nr. 56

Luftlinie: 9,1 km (TBIII: Tab. 2); zur Nr. 54 sind es 10,7 km
Telegraphenradweg: ? km (Autor ?)

Telegraphenstraße: ? km und ? m Fußweg (Autor ?)