Station 29: Bödexen Telegraphenberg

1. Zuordnung

Das Wappen der Stadt Höxter
Das Wappen des Amtes Höxter-Land

2017 Bundesland Nordrhein-Westfalen (NW), Regierungsbezirk Detmold, Stadt Höxter (HX), seit dem 01.01.1970 einer der 12 Stadtteile von Höxter

1835 Königreich Preußen, Regierungsbezirk Minden, Kreis Höxter, Ortsbereich Fürstenau, Stationsstelle Köterberg (H78: 46)

2. Namen

Der Name Bödexen ist sächsischen Ursprungs; Böxen; Köterberg; Kotters-Berg, Ketersberg, Küterberg (A. Völse 2009); Köterberg Bödexen; Fürstenau; Telegrafenberg; „auf der Harzburg am Köterberg“ (Wichert 2002: 133); „Auf dem Harzberg bei Bödexen“ (1850, Staatsarchiv Detmold M 1 III C Nr. 3749, Blatt 23–26; Beschaffung: A. Völse); Bodikeshusen, Bodikessen, Bodekessen, Bodikissen (Provinzial-Verband der Provinz Westfalen (Hrsg., 1914), Autor: A. Ludorff): Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen: S. 33, Paderborn (Schöningh) (Beschaffung A. Völse 08/2014).

Für die Station 29 steht hier „Bödexen Telegraphenberg“, denn die Station lag immer auf dem Gebiet von Bödexen (A. Völse, mdl. Mitt. 01/2009).  Sie liegt an der südöstlichen Flanke des Köterbergs (497 m), 1000 m von dessen Gipfel entfernt, bei einer Höhe von 348 m an einer Kuppe, die auf einer Karte Telegraph(f)enberg genannt wird (Bild).  Dieser Name sollte reaktiviert werden, denn wer direkt auf oder am Köterberg sucht, findet die Station nicht (MM).  Der oft gebrauchte Name Fürstenau resultiert vermutlich aus dem Weg der Inspektoren, der wohl über Fürstenau führte (TBIII).

3. Lage, Anfahrt, Koordinaten, Höhe, Karten und Wegweiser

Lage: Nördlich von Bödexen (Bilder).  Der Telegraphenberg ist dem Köterberg vorgelagert: in Richtung Südosten um ca. 1000 m (Drogge 1983: 70).  Die Station liegt 149 m tiefer als der Gipfel des Köterbergs (Bilder).

Weg über Bödexen: zu Fuß, per Rad, per Auto: (1) an der St.-Anna-Kirche in Bödexen nach Norden 150 m auf der Straße „Zum Schöttelbruch“; (2) weiter geradeaus 250 m auf dem Wittelweg; (3) links ab und gleich darauf wieder rechts ab und 900 m aufwärts bis zum Waldrand: PKW abstellen; (4) zu Fuß 400 m aufwärts: bei feuchtem Wetter ist der Weg sehr schlammig, weil er über Keuper-Mergel geht; (5) handgemalter kleiner Wegweiser an einem Baum; (6) nun nach links auf dem nur noch leicht aufwärts führenden, befestigten „Hangweg“ 1000 m bis zur Station mit ihrem gewaltigen Fundament (Bilder).

Anfahrt über die Ortschaft Köterberg über Niese im W oder Hummersen im N via Köterberg (Dorf) (www.koeterberg.de).  Von dort (1) 1500 m nach Süden – rechts am Köterberg vorbei; (2) extrem spitzwinklig (170°) nach links abbiegen und über den für PKW zugelassenen, stark gewundenen „Hangweg“ 1800 m bis zur Station.

Koordinaten: 51°50'50,7" N,  09°19'59,3" O

Höhe: 348 m

Karten: Papen (1842), TK80 von Preußen 1841–1858 (Bilder)

Die Wegweiser zu der Station sind bisher zumeist auf Bäumen und Telegrafenmasten handgemalt; ein standardisierter Wegweiser wartet vor Ort auf die Genehmigung zur Installation (Bilder).

Größere Kartenansicht

Höhenprofil der Stationen: Ausschnitt aus dem Telegraphenbuch III: Abb. 5 (© MENNING et al. 2012)

Höhenprofil der Stationen: Ausschnitt aus dem Telegraphenbuch III: Abb. 5 (© MENNING et al. 2012)
Druckfähige Auflösung (2000x816), 710 KB

Relief mit der Station 28 (Foto: MM 04/2012, Graphik: AH 04/2014)

Relief mit der Station 28 (Foto: MM 04/2012, Graphik: AH 04/2014)
Druckfähige Auflösung (2000x1546), 1,74 MB

 

4. Station

4.1 Grundstück, Gebäude, Bauherr, Baumeister, Kosten und Betriebszeit

Grundstück: „Das Grundstück in der Größe von 137 m2 wurde von der fürstlichen Verwaltung der Domäne Corvey gekauft“ (StAD = Staatsarchiv Detmold, M 1/II C Nr. 269, Blatt 43 v.; A. Völse).

Gebäude (StAD M 1 III C Nr. 3749, Blatt 23–26; A. Völse):
- Wohngebäude 25 x 32,6 Fuß = 7,85 x 10,23 m mit 9 Fuß lichter Geschoßhöhe, massive Umfassungsmauern aus Bruchsteinen in Kalkmörtel
- 40 Fuß hoher 4-geschossiger Telegraphie-Thurm an der NW-Seite, massive Umfassungsmauern aus Bruchsteinen in Kalkmörtel
- ausgebauter Stall,
- Backhaus 8 ½ x 14 Fuß = 2,67 x 4,39 m und Hofeinfriedungsmauer

Brunnen (StAD, Reg. Minden I D Nr. 689, Blatt 171; A. Völse)

Bauherr: Ingenieurhauptmann Wittich, Garnisonsbaudirektor in Münster (H78: 76)

Baumeister: Amtszimmermeister Schnelle aus Stadtoldendorf

Kosten: 3064 Taler für das Grundstück (StAD M 1/II C Nr. 269, Blatt 5 v u. 6 r.; A. Völse) [dies können nicht die Kosten für das Grundstück sein; wahrscheinlich sind es die Gesamtkosten für die Station, MM 04/2014]

Betriebszeit: 1833 bis 1849

4.2 Personal, Ereignisse, Anekdote, Verkauf und Abbruch

Personal:

Ereignisse:

Anekdote:

Verkauf: Mit Schreiben vom 06.08.1849 bat die Telegraphendirektion um Vorschläge für die weitere Verwendung der Station.  Zunächst sollte die Station als Försterwohnung verkauft werden (StAD, Reg. Minden I D Nr. 689, Blatt 171; A. Völse), doch verkauft wurde sie auf Abbruch an Corvey (StAD M 1 III C Nr. 269 Blatt 5 v und 6r, Blatt 43 v.; A. Völse).

4.3 Heutige Nutzung Eigentümer, Sicherung und Beschilderung

Nutzung: Forst

Eigentümer: Herren von Corvey

Sicherung: (H. Fischer, Stadtdenkmalpfleger Höxter): Als erste Maßnahme [nach der Wiederentdeckung 1976] legten Waldarbeiter des Eigentümers die Station frei und der Bauhof der Stadt kümmerte sich um Steine und Fugen des Turmschaftes.  Dies war eine Aktion des Guten Willens der Stadt Höxter.  „Uns war bewusst, dass wir die vielen notwendigen Maßnahmen dem Eigentümer allein nicht zumuten konnten.“

Beschilderung: Eine standardisierte Stationstafel und ein standardisierter Wegweiser sind 12/08 vor Ort eingetroffen.  Zu ihrer Aufstellung ist noch die Erlaubnis der Besitzer erforderlich.  Nicht mehr wirklich optimistisch stimmt 2014 eine Aussage von 2007: „Zustimmendes Echo auf Bemühungen um Grundstücksnutzung sowie eine Einverständniserklärung der Herren von Corvey“ (A. Völse, in Köhne 2007).

 

5. Umgebung

5.1/2 Geographie, Geologie und Fernblick

Bödexen ist heute einer von 12 Stadtteilen der Stadt Höxter (ca. 30 000 Einwohner), die eine für ländliche Regionen typische Bevölkerungsdichte von ca. 190 Einwohnern je km2 hat (https://de.wikipedia.org/wiki/Höxter).

Bödexen (https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6dexen) selbst hat rund 900 Einwohner.  Es liegt am Fuß des Köterbergs, besser südöstlich des Plateaus aus Schilfsandstein (Stuttgart-Formation), auf dem der Köterberg sitzt (siehe Station 30, Kapitel 4.4, Bild „Blick zum Köterberg“).  Durchflossen wird der Ort von der Saumer, einem kleinen Nebenfluss der Weser.  Ihre Quelle befindet sich an der Grenze von Unterem und Mittlerem Keuper.  Ab Bödexen schneidet sich die Saumer in den Oberen und später in den Mittleren Muschelkalk ein (http://de.wikipedia.org/wiki/Saumer_%28Weser%29).

Nördlich der Station 29 ragte eine schlauchförmige Ausbuchtung des Königreichs Hannover weit nach Westen bis zum Gipfel des Köterbergs (Bilder).  Der Grenzverlauf ist Jahrhunderte alt und bis heute stabil.  Derzeit gehört der ungewöhnliche Schlauch zum niedersächsischen Landkreis Holzminden.  Umgeben ist er von den nordrhein-westfälischen Landkreisen Lippe im Norden und Höxter im Süden.

Der Köterberg ist die höchste Erhebung (1) in unmittelbarer Nähe der gesamten Telegraphenlinie, (2) des Weserberglandes und (3) des Lipper Berglandes.  Er liegt im „Dreiländereck“ von „Hannover“, „Westfalen“ und „Lippe“.


Der Köterberg ist ein isolierter Zeugenberg, der aus nahezu horizontal lagernden Schichten besteht.  Er bietet einen einzigartigen Rundblick über das Keuper-Bergland im Norden, das Solling-Gewölbe (Mittlerer Buntsandstein) im Osten und Südosten sowie die Muschelkalk-Hochflächen des Oberwälder Landes im Süden bis hin zum Egge-Höhenzug mit seinen Kreide-zeitlichen Sandsteinen im Westen.  Der Köterberg wird zuweilen auch „Brocken im Weserbergland“ genannt (www.koeterberg.de).

Der Sockel des Köterbergs besteht aus Mittlerem Keuper: im Wesentlichen aus Ton- und Schluffsteinen mit Sulfat-Einlagerungen, die oberflächennah z. T. ausgelaugt sind, und Einschaltungen verkieselter Mergel-Bänke des Unteren Gipskeupers (Grabfeld-Formation).  Die markante Hangschulter mit der ersten Waldstufe bildet der Schilfsandstein (Stuttgart-Formation), der von den monotonen Mergeltonsteinen der Roten Wand (Weser-Formation) überlagert wird.  Den Abschluß des Mittleren Keupers bilden schließlich bunte Ton- und Mergelsteine mit dolomitisch-kieseligen Einlagerungen, die dem Steinmergelkeuper (Arnstadt-Formation) seinen Namen geben.  Die oberste Kappe des Köterbergs wird schließlich vom erosionsbeständigen Rhätsandstein (Exter-Formation) des Oberen Keupers, der einen Durchmesser von nur ca. 100 m hat, gebildet (J. Lepper 2009, schriftl. Mitt.).

Der Schilfsandstein, die heutige Stuttgart-Formation, wurde früher in kleinen Steinbrüchen am Köterberg als Baustein für Kirchen, Dorfmauern, Kreuzwegstationen etc. abgebaut (Lepper 1991).  Die weichen Tonsteine der Roten Wand, der heutigen Weser-Formation, sind 350 m südlich der Ortschaft Köterberg hervorragend aufgeschlossen (Rauschenfels 2007: 99).

In der Mitte von Bödexen, am Exkursionspunkt 46, ist die Grenze zwischen dem Muschelkalk und dem Keuper aufgeschlossen (Lepper 1991).

Fernblick: Zu sehen sind vom Köterberg Biesterfeld im Nordwesten, Desenberg bei Warburg, der Harz mit dem Brocken, Holzminden, der Kaufunger Wald, Höxter, der Habichtswald mit dem Herkules, das Eggegebirge mit den Externsteinen, der Teutoburger Wald mit dem Hermannsdenkmal und an besonders günstigen Tagen der Kahle Asten (A. Völse 2009).

Die Weser: Umlaufberge der Weser sind der Schiefe Berg bei Albaxen und der Bieleberg bei Höxter.  Früher umfloss die Weser diese Berge in großen Schleifen, bis der Fluss seine Prallhänge dort so weit erodiert hatte, dass die Weser durchbrechen und so den Weg zur Nordsee verkürzen konnte.  Der Fluss hat eine Vielzahl von Terrassen aus Kies geschaffen, die sich aufgrund von Klimaschwankungen und damit wechselnder Wasserstände in unterschiedlichen Talniveaus befinden (Rauschenfels 2007: 77).

Quellen und weiterführende Literatur zur Geologie:
Geologischer Dienst NRW (Hrsg.) (2003): Geologie im Weser- und Osnabrücker Bergland: 219 S.; Krefeld.

Grupe, O. (1929): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern. Lieferung 289 Blatt Höxter.; Berlin (Preuß. Geol. Landesanstalt).

Lepper, J. (1991): Beiheft zur Geologischen Wanderkarte Mittleres Weserbergland mit Naturpark Solling‑Vogler 1:100 000 – Beih. Ber. naturhist. Ges. Hannover, 10: 51 S., 32 Abb., 2 Tab.; Hannover.

Lepper, J. & Mengeling, H. (1990): Geologische Wanderkarte Mittleres Weserbergland mit Naturpark Solling–Vogler 1:100 000. Neuhaus – Hannover.

Lepper, J. (2013): Baulandschaft und Bausteine der Weserromanik und Weserrenaissance. – Jber. Mitt. oberrhein. geol. Ver., N. F., 95: 289–319; Stuttgart. [Bausteine Abteikirche Corvey]

Rauschenfels, E. (2007): Die Formung der Landschaft des Kreises Holzminden und die Nutzung ihrer mineralischen Rohstoffe. – Jahrb. Landkreis Holzminden, 25: 69–100; Holzminden.

Geologische Karte 1:100 000 von 1980

Geologische Karte 1:100 000 von 1980 des Weserberglandes mit den Stationen 26 bis 28 (LEPPER & MENGELING, © und Dank für die frdl. Unterstützung an Jochen Lepper). Legende Trias und Jura (generalisiert): su – Unterer Buntsandstein, sm – Mittlerer Buntsandstein, so – Oberer Buntsandstein, mu – Unterer Muschelkalk, mm – Mittlerer Muschelkalk, mo – Oberer Muschelkalk, ku – Unterer Keuper, km – Mittlerer Keuper, ko – Oberer Keuper, ju – Unterer Jura (Lias), jm – Mittlerer Jura (Dogger), jo – Oberer Jura (Malm)

5.3 Doppeldenkmal, Geschichte, Kultur, Wanderwege

Ein Doppeldenkmal bilden die Telegraphenstation Nr. 29 und die Wallburg „Harzburg“.  „Zufällig wiederentdeckt wurde die Telegraphenstation im Jahr 1976, als man auf dem Berg einen Wirtschaftsweg bauen wollte und dabei auf ein „steiniges Hindernis“ stieß.  Die Station befindet sich auf dem Gelände der Harzburg, einer denkmalgeschützten mittelalterlichen Wallburg.  Das Bodendenkmal „mittelalterliche Burg“ und das technische Denkmal „Telegraphenstation“ zusammen bilden eines der sehr seltenen Doppeldenkmale“ (H. Fischer, Stadtdenkmalpfleger Höxter).

Die Harzburg wurde mit Hilfe eines digitalen Geländemodells vermessen.  Die sehr präzise Karte dazu (Graphik: Vermessungs- und Zeichenbüro Thede, © Stadtarchäologie Höxter) in Koch & König (2017: 218) zeigt wunderbar auch die Grundmauer des OT29.

Aufnahme der mittelalterlichen Harzburg mit der 1833 an ihrem SW-Rand erbauten Station 29 (Graphik: Vermessungs- und Zeichenbüro Thede, © Stadtarchäologie Höxter, in: Koch & König 2017: Abb. 5)

Aufnahme der mittelalterlichen Harzburg mit der 1833 an ihrem SW-Rand erbauten Station 29 (Graphik: Vermessungs- und Zeichenbüro Thede, © Stadtarchäologie Höxter, in: Koch & König 2017: Abb. 5).

Geschichte: Die folgenden Daten zum Köterberg und seiner Umgebung hat Angela Völse 2009 aus vielfältigen Quellen zusammengestellt: (4) Im Mesolithikum Rastplatz von Jägern und Sammlern am Köterberg an der Strohbergquelle 8000–5500 v. Chr. (5) In der Mittelsteinzeit 8000–4500 v. Chr. Siedlungsplatz nördlich des Köterbergs zwischen Hummersen und Falkenhagen. (6) Am Köterberg trafen sich die Grenzen der drei sächsischen Gaue Wetigau, Augau und Thiligau, (7) 1430 Erste urkundliche Erwähnung des Köterbergs anlässlich einer Grenzbeschreibung. (8) 1520 werden die beiden Bergleute Friedrich v. Zwist und Joachim Schotter mit Schürfarbeiten beauftragt. (9) 1543 wird Herman von der Malsburg mit dem Bergwerk belehnt. In der Urkunde ist die Rede von Gold, Silber, Kupfer und Blei. (10) 1586/88 Grenzkarte des hessischen Landmessers Joist Moers im Auftrag des Abtes Dietrich von Bweringahusen zu Corvey. (11) 1588 Grenzkarte des Johannes Krabbe mit 132 Grenzsteinen.  Der Herzog von Braunschweig zahlt den drei Feldmessern Johannes Krabbe, Johannes Tiele und Tiele Müller 50 Thaler und 13 Mariengroschen. (12) 1592/93 Schürfrechte für den Lemgoer Bürger Hans und Anlage des Bergwerkes „Kupferstein“ und einer Schmelze. (13) 1597 enthält ein Zentner Erz 42 Pfund Kupfer und ½ Lot Silber. (14) 1783 wird der Dreiländerstein gesetzt mit den Buchstaben H [Hannover], C [Corvey] und L [Lippe]. (15) Besteigung des Köterbergs durch die Gebrüder Grimm in Begleitung des Freiherrn zu Haxthausen, der das Märchen vom Gockel und Gockeleia erzählt.  Aus einem Dorf am Köterberg erhält Wilhelm Grimm das Märchen „De drei Vügelkens“ in plattdeutscher Mundart.  Auch das Märchen vom Lämmchen und Fischchen stammt von hier sowie etliche Märchen von einem Schäfer auf dem Köterberg.  (16) Zusätzliche Grenzsteine (zu denen von Krabbe) mit gegenläufiger Nummerierung: Nr.1 am Dreikantstein auf dem Köterberg und Nr. 143 an der Weser.

Bödexen: Seit 1989 wird in der kath. St.-Anna-Kirche, erbaut im Renaissance-Stil und geweiht 1683,  alljährlich am letzten Wochenende vor Ostern ein Ostereiermarkt veranstaltet (http://de.wikipedia.org/wiki/Bödexen).

Höxter www.hoexter.de

Schloss und Kloster Corvey sind im Juni 2014 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen worden; www.schloss-corvey.de; siehe auch Station 28.

Telegraphenrundweg von Bödexen aus auf Vorschlag von A. Völse 2009

Wanderwege auf der Wanderkarte 1:25 000 der Stadt Höxter.

Der Jakobsweg von Magdeburg via Köln nach Santiago de Campostela berührt auch Höxter und Umgebung.  Dieser Pilgerweg verband die alten Handelsstädte Magdeburg, Goslar, Höxter, Paderborn und Attendorn mit Köln und Bonn.  Die neue Pilgerroute folgt den alten Reiserouten der Deutschen Kaiser von ihren Pfalzen in Sachsen zu den Herrschaftszentren am Rhein (bis 04/2014: http://www.hoexter-tourismus.de/urlaubsthemen/aktiv-sein/wandern/auf-dem-jakobsweg.html).

5.4 Gewerbe und Produkte

5.5 Gaststätten und Quartiere

http://www.hoexter-tourismus.de/gastgeber/unterkuenfte/gasthoefe.html

6. Kontakte

  • Ortsheimatpflegerin Angela Völse,  Annastr. 35, 37671 Höxter-Bödexen,  Tel. 052 77 – 77 77,  Angela.voelse@t-online.de (PF)
  • Stadt Höxter, Fachbereich Denkmalpflege, Henning Fischer, Westerbachstr. 45,  37671 Höxter,  Tel. 052 71 – 9 63 52 01, h.fischer@hoexter.de
  • Stadt Höxter, Archiv, Westerbachstr. 45, 37671 Höxter,  Tel. 052 71 – 9 63 11 20, m.koch@hoexter.de, a.koenig@hoexter.de

7. Information

7.1 Internet

www.optischerTelegraph4.de

7.2 Schriften

Koch, M. & König, A. (2017): Vermessung von zwei hochmittelalterlichen Landesburgen der Reichsabtei Corvey [mit der Harzburg direkt am OT29]. – Archäologie Westfalen-Lippe, 15: 216–219; Münster.

Köhne, J. (2007): Bewegung auf der ganzen Linie. – In: Neue Westfälische Höxtersche Kreiszeitung, 13.09.2007; Höxter.

Wichert, H. W. (2002): Die Geschichte der angewandten Informationstechnik in Ostwestfalen/Lippe. – In: Börste, N. (Hrsg.): Vom Stadtboten zur Informationsgesellschaft – Post- und Kommunikationsgeschichte in Paderborn und Ostwestfalen-Lippe: 128–157; Paderborn (Bonifacius).

8. Öffnungszeiten

frei zugänglich

9. Zur Station Nr. 30

Luftlinie: 7,7 km und zur Station Nr. 28: 13,5 km (TBIII: Tab. 2)

Telegraphenradweg: ? km (Autor ?)

Telegraphenstraße: ? km und ? m Fußweg (Autor ?)